OXID eSales Blog

Blogs mit OXID eShop – Welche Lösungen gibt es?

Bei der Frage nach dem richtigen Shopsystem scheiden sich die Geister: Viele unserer Kunden setzen auf OXID eShop und sind damit mehr als zufrieden. Mit der neuen Meilensteinversion wird hier auch immer mehr auf die Nutzerwünsche eingegangen, wie z.B. einer Vereinfachung des Storytelling.

Da wir schon öfter danach gefragt wurden, ob mit OXID auch gebloggt werden kann, hier ein paar Informationen dazu:

Warum überhaupt OXID als Shopsystem?

Es gibt natürlich nicht die eine Ideallösung für jeden Fall, aber es lassen sich durchaus ein paar vielversprechende Kriterien festhalten, an denen Sie sich orientieren OXID Business Level Certified Partnerkönnen, wenn Sie auf der Suche nach dem richtigen Shopsystem für Ihren Online-Shop sind:

  1. Große Verbreitung im Zielmarkt, weil das in der Regel bedeutet, dass bereits viele Standardsysteme an das Shopsystem angeschlossen werden können (Warenwirtschaft, Payment, CRM usw.) und das System von den Anwendern geschätzt wird.
  2. Hohe Verfügbarkeit guter Agenturen, weil Sie als Kunde in der Lage sein sollten zwischen mehreren passenden und guten Agenturen auszuwählen (hier finden Sie ein paar Projekte die wir als OXID-Partneragentur umgesetzt haben).
  3. Zentrale Steuerung der Shopentwicklung durch den Hersteller & aktive
    Weiterentwicklung der Plattform, weil nur so die Leistungsfähigkeit des Systems sichergestellt werden kann.

OXID erfüllt diese Ansprüche und wird nicht umsonst besonders in Deutschland neben Systemen wie Shopware und Co. immer populärer. Dank der Tatsache, dass die Entwickler des Systems aus Deutschland (Freiburg) kommen, ist OXID besonders gut an die Ansprüche des deutschen Marktes angepasst, was sich zum Beispiel an der Erfüllung vieler rechtlicher Voraussetzungen zeigt.

Der andere große Vorteil von OXID ist die Open Source Version des Shopsystems, die dank der Community Edition seit einigen Jahren online ist und es einer internationalen Community ermöglicht, sich an der Weiterentwicklung zu beteiligen.

Den OXID Shop ohne gesondertes Blogsystem erweitern

Content Marketing wird heute großgeschrieben. Um Neukunden zu gewinnen und langfristig an den eigenen Online-Shop zu binden, wollen Nutzer mit ausreichend Informationen und Inspiration rund um die Produkte versorgt werden. Genau dafür können Shopbetreiber auf einen Blog zurückgreifen, der nicht nur Neukunden auf das eigene Unternehmen aufmerksam macht, sondern diesem auch Persönlichkeit gibt und ein Unternehmens-Image erschafft.

Was viele gar nicht wissen: Wer seinen OXID Shop um redaktionelle Beiträge erweitern will, kann dies mit Integration einer sogenannten Lite Blog-Lösung durchaus machen, auch wenn dies mit Aufwand verbunden ist.

Das hat OXID an Bord:

Kürzere Informationen oder Meldungen lassen sich über den Bereich „Nachrichten/Neuigkeiten“ veröffentlichen. Allerdings führt die Tatsache, dass alle Einträge vollständig und direkt hintereinander dargestellt werden dazu, dass die Seite schnell unübersichtlich und chaotisch erscheint.

Es gibt aber auch die Möglichkeit mit den CMS-Seiten Informationen auf einer eigenen Seite darzustellen. Dabei fehlt allerdings eine Übersichtsseite, die die einzelnen CMS-Seiten zusammenfasst.

Es bestehen also verschiedene provisorische Möglichkeiten, um redaktionelle Beiträge zu veröffentlichen, allerdings sind beide für sich genommen nicht für einen klassischen Blog geeignet. Die beiden Elemente lassen sich aber tatsächlich miteinander verbinden. Für einen ersten, kleineren Blog kann ein sogenannter Lite Blog durchaus eine Alternative sein.

Technische Umsetzung

Um einigermaßen Bedienungskomfort der Shopbesucher und des Administrators zu gewährleisten, sind schon im Vorfeld einige technische Vorbereitungen nötig:

  1. Als erstes muss die Website umbenannt werden: Dafür muss die URL „news/“, die im Fronted „Neuigkeiten“ und im Backend „Nachrichten“ heißt, in „blog/“ umbenannt werden
  2. Im Anschluss empfiehlt es sich einen neuen Eintrag in der CMS-Liste anzulegen: Um die Blogs in einem eigenen Ordner verwalten zu können, müssen Sie im Bereich „Grundeinstellungen‘“ in der Liste „Ordner für CMS-Seiten“ einen zusätzlichen Eintrag hinzufügen.
  3. Da im Frontend Nachrichten unter dem Titel „Neuigkeiten“ angezeigt werden, sollten an dieser Stelle ebenfalls Anpassungen vorgenommen werden. Dafür müssen die Texte für das Frontend durch eigene Texte überschrieben werden, das erreichen Sie durch zusätzliche Einträge in der Datei „cust_lang.php“ des Frontends.
  4. Außerdem sollten Sie für das Speichern von Bildern einen eigenen Ordner anlegen, zum Beispiel „/pictures/blog“.
  5. Im Anschluss kann der erste eigene Blogbeitrag über „Kundeninformationen – Nachrichten“ erstellt werden. Hier können Sie dann einen kurzen Text einpflegen, der den Link zum vollständigen Blogeintrag als CMS-Seite enthält. Der vollständige Text wird dann natürlich unter „CMS-Seiten“ erstellt. Bilder müssen Sie per Hand in den dafür vorgesehenen Ordner hochladen.

Lohnt sich dieser Aufwand für Sie?

Für einen professionellen Corporate Blog ist der Lite Blog eigentlich keine Alternative, denn für regelmäßiges Bloggen ist die Handhabe zu umständlich und bietet zu wenige Möglichkeiten:

  • Eine direkte und einfache Bearbeitung der Inhalte ist nicht möglich, denn dafür sind zumindest Programmierkenntnisse nötig
  • Es können nicht mehrere Anwender zeitgleich am Blog arbeiten, da es kein Rechtesystem gibt, dass die simultane Bearbeitung verschiedener Seiten möglich macht
  • Lite Blogs lassen sich kaum erweitern, übliche Erweiterungen wie Gästebuch, Bildgalerie oder Downloadcenter kann man nicht umsetzen
  • Es gibt keine Trennung von Inhalt, Layout und Technik und das bedeutet, dass es keine Investitionssicherheit für einen Lite Blog gibt: Soll eine der Komponenten verändert oder ausgetauscht werden, geht das nicht ohne Wechselwirkung
  • Funktionen lassen sich nicht automatisieren, sondern müssen umständlich manuell eingerichtet und angestoßen werden
  • Es gibt keine einheitliche Darstellung und damit fehlt streng genommen eine der Grundlagen für einen überzeugenden professionellen Internetauftritt

Diese negativen Aspekte sollten gut bedacht sein, bevor man den Umstand auf sich nimmt und einen Lite Blog erstellt. Wir empfehlen hier eher die Umsetzung mit einem Blog-CMS wie z.B. WordPress.

Fazit

Grundsätzlich ist es zwar möglich in OXID einen Blog ohne gesondertes Blogsystem umzusetzen, doch die Einrichtung eines solchen Lite Blogs verlangt ziemlich viel Zeit und Mühe, zu viel Zeit und Mühe in Relation zum Ergebnis. Shopbetreiber sollten deswegen lieber direkt auf die Schnittstelle TOXID zurückgreifen, die es ermöglicht professionelle CMS zu nutzen.
Mit der Schnittstelle TOXID können Sie Ihren Shop an Content-Management-Systeme wie WordPress oder TYPO3 anbinden und Ihren Kunden mehr Informationen und Content zur Verfügung stellen.

Wenn Sie selbst Ihren Shop mit OXID umsetzen möchten, in Erwägung ziehen einen eigenen Blog an Ihren Shop anzuschließen oder einfach nur Fragen zum Thema haben, dann kontaktieren Sie uns gerne!

Mehr Beiträge aus unserem Magazin

Alle Beiträge ansehen