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SEO für B2B-Unternehmen: Vom Suchen und Finden bei Google

Als Betreiber:in eines B2B-Online-Shops, Marktplatzes oder Portals müssen Sie sich gewiss sein, dass Sie durch Suchmaschinen wie Google, Bing und Co. nicht nur gefunden werden, sondern auch bestmöglich ranken. Das heißt: weit oben. Am besten erreichen Sie solche Rankings mit einer ausgeklügelten SEO-B2B-Strategie. Denn in Zeiten des Internets existiert nur, wer in den Suchmaschinen gefunden wird. Und nicht nur das – wenige User:innen klicken bei den Suchergebnissen auf Seite 2. Wie ranken Sie erfolgreich? Wie erzeugen Sie Traffic auf Ihrer Seite? In diesem Blogbeitrag zeigen wir Ihnen, warum SEO für B2B-Unternehmen so wichtig ist, welche Teildisziplinen dazugehören und wie Sie für Google und Bing perfekt aufgestellt sind.

Was muss für B2B-SEO beachtet werden?

Anders als im Bereich von B2C ist die Suchmaschinenoptimierung – übersetzt vom englischen Search Engine Optimization oder dem daraus abgeleiteten Akronym SEO – in der Regel auf spezielle Lösungen ausgerichtet. Denn das Suchvolumen ist im B2B-Bereich deutlich geringer, da die Geschäfte dort nicht auf Menge, sondern auf Individualität ausgelegt sind. Geschäftskund:innen geben in die Maske auch weit dezidiertere Begriffe ein als es bei Endkund:innen der Fall ist. Zuletzt zielt die Nutzung von Suchmaschinen im B2B-Bereich eher auf die Informationsbeschaffung denn auf direkte Kaufabsichten ab.

Durch Ranking-Algorithmen verfolgen Suchmaschinen à la Google und Bing das Ziel, Nutzer:innen das bestmögliche Ergebnis zur gestellten Suchanfrage zu liefern. Um dies zu erreichen, werden ganz unterschiedliche Daten verwendet. Unterm Strich bedeutet es, dass Sie sich nicht nur auf eine einzige Maßnahme festlegen sollten, sondern in einen breit gefächerten Mix an SEO-Maßnahmen investieren sollten.

Einmal ist keinmal – SEO im B2B-Bereich braucht ständige Optimierung

Auf der Welt gibt es keinen wirklichen Stillstand. Gerade im digitalen Zeitalter sind ständige Veränderungen und Updates nicht nur an der Tagesordnung, sondern auch so sicher wie das Amen in der Kirche. Mit Hunderten jährlicher Updates optimiert der Online-Riese Google seine Algorithmen. Darum bedeutet erfolgreiches B2B-SEO auch eine kontinuierliche Anpassung der eigenen angewendeten Methoden. Dann winken Top-Rankings und Seite 1 der branchentypischen Ergebnisse ist Ihrem Unternehmen sicher.

Welche Strategien sind für mein Unternehmen in den Bereichen SEO und B2B wichtig?

Im gleichen Atemzug wie diese Frage lässt sich auch folgende beantworten: Was macht eine SEO-Agentur bei einem B2B-Content-Marketing-Projekt? Denn beide zielen auf erfolgreiche Marketing-Strategien ab, die Ihr Unternehmen nach vorne bringen. Lassen Sie uns gemeinsam einige der Aufgaben genauer beleuchten, die für SEO im B2B-Bereich relevant sind:

Meta-Daten: Title und Description prüfen

Google baut Suchergebnisse so auf, dass neben dem Titel Ihrer Website oder Ihres Online-Shops auch eine Beschreibung bzw. Vorschau davon zu sehen ist. Während der Meta Title beim Ranking als Faktor fungiert, lenkt die Description die Aufmerksamkeit Ihrer Kundschaft bzw. Zielgruppe in die von Ihnen gewünschte Richtung – nämlich auf Website, Online-Shop oder Marktplatz. Außerdem winken so mehr Klicks.

Unsere Tipps bei der Optimierung von Meta-Daten:

  • Versuchen Sie, bei der Erstellung eines knackigen Titels bei maximal 65 Zeichen zu bleiben. Längere Titel werden von Google in den Suchergebnissen abgeschnitten. Das unschöne Ergebnis: Die Überschrift endet mittendr …
  • Keywords sind im wahrsten Sinne des Wortes Ihr Schlüssel zum Erfolg. Verwenden Sie sie darum schon direkt im Meta Title – optimalerweise ganz am Anfang.
  • Nennen Sie im Titel auch den Namen Ihrer Web-Präsenz.
  • Gibt es Seiten oder Kategorien, auf denen der Meta Title fehlt? Ergänzen Sie ihn an diesen Stellen.
  • Für die Meta Description haben Sie zwischen 150 und 160 Zeichen Platz. Sie werden feststellen, dass das gar nicht so viel ist. Beschränken Sie sich in der Beschreibung also auf die Kernpunkte Ihrer Seite. Trotzdem müssen Leser:innen sofort die gewünschten Informationen bereitstehen. Achten Sie auch hier darauf, dass das Keyword für Ihre Seite direkt am Anfang steht.
  • Verwenden Sie in der Beschreibung außerdem einen Call-to-Action. Er soll Ihre Zielgruppe dazu animieren, das Suchergebnis anzuklicken, das zu Ihrer Website führt.
  • Um den Umfang der Meta-Daten zu überprüfen, sollten Sie unterschiedliche Tools verwenden. Es gibt eine ganze Reihe unterschiedlicher Snippet-Generatoren, die Ihnen eine Vorschau Ihrer erstellten Titel und Beschreibungen ausgeben. So können Sie noch vor Live-Gang des Online-Shops, Marktplatzes oder Portals prüfen, wie diese als Suchergebnis bei Google aussehen.

Links prüfen – Fehler 404: Seite nicht gefunden

Diese Meldung werden Sie bei Recherchen im Internet bestimmt auch schon einmal gesehen haben. Sie tritt auf, wenn eine URL auf einem Server nicht mehr verfügbar ist. Für Seitenbetreiber:innen ist dieser Fehler von großem Nachteil. Denn dadurch wird nicht nur das Erlebnis für Zielgruppen negativ beeinflusst – Suchmaschinen können die Website nur schwer crawlen, also indexieren.

Doch auch auf jene, die Websites besitzen, wirft der Fehlercode 404 ein schlechtes Licht. Denn für Google, Bing und Co. ist er ein Zeichen für die mangelnde Pflege einer virtuellen Präsenz und wird mit einem schlechten Ranking abgestraft.

Übrigens wird 404 auch dann angezeigt, wenn Verlinkungen zu nicht existenten Seiten gesetzt wurden. Dieses als „Broken Links“ bezeichnete Phänomen tritt auf, wenn sich Tippfehler eingeschlichen haben oder die URL geändert wurde. Sowohl beim Launch als auch bei Relaunches sollten Sie Online-Shop, Marktplatz und Co. umgehend auf „kaputte“ Verlinkungen hin überprüfen und diese Probleme beseitigen.

So beheben Sie 404-Fehler im Nu:

  • Überprüfen Sie, ob Ihre Website 404-Fehlermeldungen ausgibt.
  • Falsch verlinkte URLs können mit einer sogenannten 301-Weiterleitung mit den richtigen verbunden werden.
  • Verlinken andere Shopbetreiber:innen auf Ihre Website? Bitten Sie sie, Ihre Verlinkungen zu prüfen und zu berichtigen, wenn die Links fehlerhaft sein sollten.
  • Testen Sie sämtliche Verlinkungen im Navigationsmenü und im Footer.

URLs kürzen, denn darin liegt die Würze

Hierbei spielt das Ranking eher eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist, wie Nutzer:innen von Suchmaschinen zu Ihrer Website finden. Gerade in puncto URLs gilt: In der Kürze liegt die Würze. Denn kurze Links bleiben leichter im Gedächtnis und können einfacher in den sozialen Medien geteilt werden. Auch wenn Sie Zielseiten promoten möchten, bieten sich URLs mit wenigen Zeichen an – auch wenn Webbrowser sowie Suchmaschinen weit über 2.000 Zeichen erkennen und auslesen können. Übrigens: URLs mit bis zu 74 Zeichen werden in den hervorgehobenen Snippets, also den Vorschauen von Suchergebnissen, bei Google komplett angezeigt.

Wir zeigen, wie Sie Ihre URLs sinnvoll kürzen:

  • Überflüssige Stoppwörter wie Artikel (der, die, das, ein, eine) und Konjunktionen (und, oder, aber) ziehen URLs unnötig in die Länge. Lassen Sie solche Wörter aus den Verlinkungen raus.
  • Bleiben Sie mit Ihrer URL so nah wie möglich an Ihrem Domain-Stamm. Auf diese Weise ist klar, zu welchem Teil Ihres Online-Shops, Portals oder Marktplatzes sie gehört.

Erreichbarkeit der Seite verbessern

Ebenso wie beim Ausmerzen technischer Fehler bewegen wir uns auch in puncto Erreichbarkeit der Online-Präsenz nach wie vor im Bereich des OnPage-Marketings bei der SEO für B2B-Unternehmen. Eine Sitemap – eine maschinenlesbare .xml-Datei – übermittelt dabei alle URLs einer Website sowie weitere Meta-Daten an die Suchmaschine. Über Bots besucht Google dann die Seite und überprüft die Links. Sitemaps lassen sich sowohl mit gängigen Content-Management-Systemen (CMS) als auch mit speziellen Generatoren erstellen.

Laden Sie die erstellte .xml-Datei umgehend in die Google Search Console hoch. Die Sitemap wird dann von der Suchmaschine auf ihre Richtigkeit überprüft. Die Sicherheit, dass die in der Sitemap aufgelisteten Seiten indexiert und gecrawlt werden, gibt es aber nicht.

Ihre Sitemap sollte:

  • Regelmäßig aktualisiert werden
  • Angepasst werden, sobald Sie URLs oder Inhalte Ihres Online-Shops, Marktplatzes oder Portals verändert haben
  • Ihnen dabei helfen, die Status-Codes der unterschiedlichen Seiten zu prüfen und eventuell auftretende Fehler sofort zu beheben, die die Erreichbarkeit Ihrer Website einschränken

Der Schlüssel zum Erfolg im B2B-SEO – Die Keyword-Recherche

Keyword, Buzzword, Schlüsselworte – diese Begriffe beschreiben ein und dasselbe Phänomen, das den Erfolg im B2B-SEO ausmacht. Welche Keywords sind für Ihr Unternehmen repräsentativ? Welche sprechen Ihre Zielgruppe am meisten an? Und welche bringen das höchste Suchvolumen mit? Eine Keyword-Recherche beantwortet diese Fragen – braucht aber Zeit. Nehmen Sie sie sich. Denn auf dieser Grundlage können Inhalte wie Kategorietexte oder Landingpages erstellt werden.

Möchten Sie Ihren Kund:innen eher Informationen liefern oder soll Ihre Website zum Kauf im Online-Shop oder dem eigenen Marktplatz animieren? Es gibt einen Unterschied zwischen sogenannten „transactional keywords“ und „informational keywords“. Hier heiligt der Zweck nicht nur die Mittel, sondern stellt auch einen zentralen Aspekt der Keyword-Recherche dar.

SEO für B2B-Unternehmen passiert nicht einfach aus dem Handgelenk, die Keyword-Recherche erfordert neben jeder Menge Zeit auch die passenden Tools. Davon stellt Google selbst einige zur Verfügung:

Der Google Keyword Planner ist ein Bestandteil von Google Ads. Dieses Tool ist zwar kostenlos, allerdings brauchen Sie einen Google Ads-Account. Sobald Sie angemeldet sind, können Sie die passenden Keywords für Ihren Betrieb finden – ebenso, wenn Sie Website-Links in den Planner eingeben. Dann gibt das Tool Schlüsselworte auf Basis der Website-Inhalte aus. Wie hoch ist das monatliche Suchvolumen für ein bestimmtes Keyword? Mit dem Google Keyword Planner erfahren Sie auch das.

Ebenfalls kostenlos ist Google Trends. Gerade zur Definition saisonaler oder eventbezogener Keywords eignet sich dieses Tool besonders gut. Es zeigt außerdem an, wie hoch das Interesse an bestimmten Begriffen innerhalb einer Zeitspanne ist. Mögliche Nachfragehöchstwerte können Sie ebenfalls über Google Trends einsehen.

Nicht zuletzt bietet auch die Suchmaske von Google selbst einige Anregungen für Ihre Keywords. Mit der enthaltenen Vorschlagfunktion bekommen Sie viel Input, insbesondere für Longtail Keywords.

Apropos Google Ads: Bei Fragen lässt DIXENO Sie nicht im Regen stehen. Mit unseren Google Ads-Seminaren meistern Sie diesen komplexen Marketing-Kanal im Nu.

Der rote Faden im Labyrinth des Internets: Die Seitennavigation

B2B Labyrinth SEO

Vor allem die Websites großer Unternehmen verfügen über eine Vielzahl an Unterseiten. Da darf eine sinnvolle Seitennavigation nicht fehlen, sonst springen Besucher:innen ab und wenden sich Portalen, Online-Shops oder Marktplätzen zu, in bzw. auf denen sie sich nicht verirren. Doch nicht nur in puncto Benutzerfreundlichkeit ist die Seitennavigation ein Muss, sondern auch was den Bereich SEO für B2B angeht. Denn über die Navigation Ihrer Seite leiten Suchmaschinen ab, wie wichtig bestimmte URLs sind.

Optimieren Sie Ihre Seitennavigation so, dass Kund:innen keine Probleme haben und gerne lange in Ihrem Online-Shop oder auf dem Marktplatz stöbern. Denn hohe Verweilzeiten werden von den Suchmaschinen positiv bewertet – ein besseres Ranking winkt.

Tipps für eine klare Seitennavigation

  • Nutzen Sie Textlinks in Navigationselementen. Über die sogenannten Ankertexte erfassen Suchmaschinen wie Google die Inhalte der jeweiligen Zielseiten.
  • Auf welchen Seiten ist die Bounce Rate, also die Absprungrate, am höchsten? Prüfen Sie, wo Besucher:innen Ihre Online-Präsenz verlassen und ergreifen Sie entsprechende Gegenmaßnahmen.
  • Schon mal von der „Breadcrumb-Navigation“ gehört? Dabei handelt es sich in der Regel um eine Textzeile, die Nutzer:innen anzeigt, auf welchem Teil des Pfades sie sich innerhalb einer Anwendung befinden. Ähnlich wie bei „Hänsel und Gretel“ zeigen virtuelle Brotkrumen – daher der Name „Breadcrumb“ – den Weg zum aktuellen Element. Das können sowohl Seiten als auch Shop-Kategorien sein. Mit dieser Navigationsart erleichtern Sie potenziellen Kund:innen die Orientierung.

Doppelt geschrieben hält besser? Aber nicht bei SEO für B2B-Unternehmen!

Doppelt vorhandene Inhalte, besser bekannt als „Duplicate Content“, können für Websites, Online-Shops und Marktplätze zum echten Problem werden. Denn wenn dieselben Inhalte über unterschiedliche URLs erreichbar sind und indexiert wurden, haben Suchmaschinen es schwer, die bestmöglichen Suchergebnisse zu liefern. Es droht der sogenannte „Keyword-Kannibalisierungs-Effekt“. Klingt martialisch? Ist es auch. Denn Duplicate Content verhindert, dass eine Website in den Top-Ergebnissen bei Google rankt.

Das Problem des doppelten Contents tritt sowohl bei B2C- als auch B2B-Shops und -Websites auf, die sich noch im Wachstum oder im Relaunch befinden. Wenn der Keyword-Kannibalisierung nicht frühzeitig entgegengewirkt wird, kann das zu verringertem Traffic, niedrigen Conversion Rates, schwankenden Rankings und sogar Umsatzeinbrüchen führen.

Mit diesen Hinweisen hat duplizierter Content keine Chance mehr:

  • Ist Ihre Website bzw. Ihr Online-Shop oder Marktplatz mit oder ohne www, http oder https erreichbar? Mithilfe einer weiter oben erwähnten 301-Weiterleitung können Sie auf die von Ihnen gewünschte Version verweisen.
  • Überprüfen Sie, ob Kategorietexte, Landingpages und Co. als Druckversionen oder PDFs indexiert und gecrawlt werden.
  • Testen Sie, ob von Ihrer Online-Präsenz automatisch erstellte Listen oder Dokumente generiert werden, die für doppelte Inhalte sorgen können.
  • Welche Inhalte gibt Ihre Seite aus, wenn ein „/“ am Ende der URL steht? Sind es die Gleichen, wenn das „/“ aus der Domain verschwindet? Auch das gilt es zu prüfen.

Übrigens: Auch mit der Nutzung von Canonical Tags kann duplicate content vermieden werden. Dank dieser Tags unterschieden Suchmaschinen zwischen Original-URL und den Kopien – indexiert werden dann nur erstere. Letztere werden beim Crawling vollständig ignoriert.

TF*IDF-Analysen als Teil von SEO für B2B-Unternehmen

Was für Laien eventuell nach undefinierbarem Buchstabensalat aussieht, hat für SEO-Expert:innen eine große Bedeutung: TF*IDF steht für „term frequency“ und „inverse document frequency“. Mit TF*IDF-Analysen wird die Relevanz von Keywords innerhalb eines Textes oder einer Seite bestimmt. Denn der Mehrwert an Informationen, den Shop-Besucher:innen aus Ihren Kategorietexten oder Landingpages bekommen, ist das A und O. Außerdem wird ermittelt, ob wichtige Keywords in Dokumente eingebunden wurden.

So hält Ihr Content jeder TF*IDF-Analyse stand:

  • Bringen Sie die wichtigsten Begriffe der Analyse sinnvoll in Ihre Texte ein.
  • Content is King! Und je relevanter er ist, umso besser. Schreiben Sie also passend zum Thema.
  • Zusätzlich sollten Sie alle Texte regelmäßig mit einem WDF*IDF-Tool überprüfen. Auf diese Weise können Inhalte an Veränderungen in den SERP Snippets sowie veränderten Suchinteressen angepasst werden.

Website, Online-Shop und Co. internationalisieren

Ist Ihre Online-Präsenz nicht nur auf Deutsch und in English vertreten, sondern auch en español, en français oder in italiano? Dann müssen Google oder Bing das wissen. So können Inhalte in den jeweiligen Länderversionen der Suchmaschinen ausgegeben werden. Der Einsatz des richtigen Attributes erhöht die Benutzerfreundlichkeit enorm, weil User:innen umgehend von den Snippets zur gewünschten Version Ihres Online-Shops oder Marktplatzes weitergeleitet werden.

Attribut? Welches Attribut? Die Rede ist von hreflang. Im Kopf- bzw. Head-Bereich einer Seite muss für jede zusätzliche Sprachversion das entsprechende Attribut eingefügt werden.

International Business – So gelingt’s:

  • Auch wenn es, vom Umfang abhängig, nach viel Arbeit klingt – für jede einzelne Sprachversion Ihrer Website brauchen Sie das hreflang-Attribut.
  • Verweisen Sie auf allen Seiten Ihrer Online-Präsenz auf jede vorhandene Ländervariante.
  • Erinnern Sie sich noch an Ihre Sitemap? Auch dort müssen die Informationen zu den eingesetzten hreflang-Attributen vorhanden sein.
  • In .html-Dokumenten muss ebenfalls ein Sprachattribut mit hreflang vorhanden sein, damit auch auf .pdf-Dokumente in anderen Sprachen verwiesen werden kann.

Facebook, Twitter, XING, LinkedIn – Je sozialer, desto besser

Ein großer Teil des Erfolges der Maßnahmen für SEO im B2B-Bereich hängt an den sozialen Netzwerken. Präsentieren sich Unternehmen dort entsprechend, kann das für viel Traffic auf der eigenen Website sorgen. Beiträge liken, teilen und kommentieren – es ist selten einfacher, die Zielgruppe zu finden und anzusprechen. Wenn Nutzer:innen auf Facebook, Instagram und Co. mit Ihrer Firma interagieren, wird das auch den Suchmaschinen auffallen. Genau diese Interaktionen helfen Google dabei, die Relevanz und Qualität Ihrer Seiteninhalte zu bewerten und für ein gutes Ranking zu sorgen.

Kontakte knüpfen, vernetzen und die eigene Sichtbarkeit steigern:

  • Nutzen Sie soziale Netzwerke, um Ihre Inhalte zu bewerben.
  • Achten Sie auf die Ansprache der richtigen Zielgruppe.
  • Welche Inhalte könnten Ihre potenziellen Kund:innen interessieren? Filtern Sie Ihren Content entsprechend engmaschig.
  • Sprechen Sie die Sprache Ihrer Zielgruppe. Nicht nur in Bezug auf Ländersprachen, sondern auch betreffend des Wordings. Die Erfahrung zeigt, dass lockere Texte mehr Leser:innen finden als gestelzte.
  • Welche Ihrer Beiträge in den sozialen Netzwerken werden am häufigsten geteilt? Achten Sie auf einen regelmäßigen Veröffentlichungsrhythmus Ihrer Inhalte bei Instagram, Twitter und Co.
  • Durch zusätzlich geschaltete Werbeanzeigen erhöht sich der Traffic signifikant – nutzen Sie diese für besonders lesenswerte Beiträge.
  • Beitragsvorschauen helfen, Rechtschreib- und andere Fehler auszumerzen, bevor alle sie im veröffentlichten Beitrag zu Gesicht bekommen.
  • Viele Social-Media-Kanäle bieten nützliche Tools an, um Posts attraktiver zu gestalten. Versuchen Sie sich an Facebook Open Graph oder Twitter Cards.

Besucher:innen zu Interaktionen auffordern – Mehr als nur Call-to-Action

UGC – noch so eine Abkürzung, werden Sie sich vermutlich denken. Auch diese sollten Sie sich für ein erfolgreiches Marketing im B2B-Bereich merken. Sie steht für „User Generated Content“, also Inhalte, die von Ihren Besucher:innen erstellt wurden. Derartiger Content erhöht sowohl Aktualität als auch Reichweite einer Website bzw. eines Online-Shops oder Marktplatzes. Am häufigsten kommen Kommentare unter Blogbeiträgen als UGC vor. Weitere Möglichkeiten sind Produktbewertungen oder Fragen zu bestimmten Artikeln und Dienstleistungen.

Fragen, Anregungen, Wünsche? Mit diesen Tipps locken Sie potenzielle Kund:innen hervor:

  • Über freundliche Formulierungen – keine verbrauchten Floskeln! – können Sie Ihre Kundschaft überzeugen, Blogposts zu kommentieren oder Ihr Produktportfolio zu bewerten.
  • Gerade zu kontrovers diskutierten Themen hat jede:r eine Meinung. Tun Sie auch mal „unpopular opinions“ kund – dann sind auch Kommentare für oder gegen Ihre Position nicht weit.
  • Veröffentlichen Sie auch auf Ihren Social-Media-Kanälen Beiträge mit Ecken und Kanten – beispielsweise einer unpopulären Meinung, die Sie vertreten. Übertreiben Sie aber nicht und versuchen Sie nicht, Ihren Leser:innen etwas vorzumachen.
  • Über Freitextfelder können Geschäftspartner:innen Ihre Produkte bewerten.
  • Auf Amazon schon längst Gang und Gäbe: Lassen Sie auftretende Fragen nicht nur von User:innen stellen, sondern auch beantworten. Die Interaktion zwischen ihnen ist mindestens genauso wichtig wie die mit Ihrem Unternehmen.
  • Ein FAQ-Bereich bündelt die am häufigsten gestellten Fragen der Nutzer:innen und bietet relevante Informationen für Ihre Zielgruppe.

Website Monitoring mit Google Search Console

Die Google Search Console haben wir bereits weiter oben erwähnt. Dort sollte die erstellte Sitemap hochgeladen werden. Aber das Tool kann noch viel mehr: Sie erhalten dort wichtige Daten zu Keywords, die jede Menge Traffic erzeugen und über die Google Ihre Website ausspielt. Außerdem können gehackte Seiten und auffällige Links schnell ausfindig gemacht werden.

Kein Konsolenspiel, aber spielend einfach zu händeln:

  • Verknüpfen Sie die Google Search Console mit anderen Produkten wie Google Analytics und Google Ads. So können andere Anwendungen auf die erhobenen Daten aus der Console zugreifen. Weiterhin bekommen Sie Zugang zu Statistiken bezüglich der Conversion Rate und den Aufrufen Ihrer Website. Über Verlinkungen gelingt die Integration in weitere Webanalyse-Tools.
  • Melden Sie sich also mit Ihrem Google-Konto an und hinterlegen Sie Website, Online-Shop und Marktplatz in der Search Console.
  • Eine regelmäßige Optimierung der Meta-Daten sowie die Überprüfung der Vorschläge für HTML-Verbesserungen sind unerlässlich.
  • Checken und analysieren Sie Markups sowie Klicks zu Zielseiten. Die Google Search Console stellt Informationen zur Optimierung von Meta-Daten und Inhalten Ihrer Website bereit. Nutzen Sie diese.
  • Gibt es Fehler beim Crawling? Die Statistiken sollten dahingehend unter die Lupe genommen werden.
  • Optimierte Websites können direkt an den Google-Index gesendet werden. Dabei hilft die Funktion „Abruf wie durch Google“.

Google Analytics: Die Röntgenbrille für Ihre Website

Wie haben sich die Besucher:innen Ihres Online-Shops/Marktplatzes verhalten? Wie viele (eventuelle) Kund:innen haben sich das Portal angeschaut? Solchen Fragen geht das Tool Google Analytics auf den Grund. Ob einfach oder komplex – die Analysemöglichkeiten sind weitreichend und mithilfe dieser Anwendung können Sie SEO für B2B-Unternehmen ideal anpassen. Darum ist der Einsatz von Google Analytics so wichtig.

Unsere Tipps für den richtigen Umgang mit Google Analytics:

  • Seitenbesuche, Bounce Rate und Time on Site, also die Verweildauer, müssen täglich geprüft werden. Diese Key Performance Indicators (KPIs) sind einer der Pfeiler für erfolgreiches B2B-SEO-Marketing.
  • Sollten sich die KPIs verändern, müssen Sie sofort darüber Bescheid wissen. Lassen Sie sich deshalb per E-Mail benachrichtigen.
  • Ein regelmäßiger Vergleich der Daten mit vorangegangenen Zeiträumen ist ebenfalls sinnvoll.
  • Passen Sie Ihre Datenschutzbestimmungen bei der Verwendung von Google Analytics an.

SEO für B2B – Alle Wege führen ans Ziel

Allerdings handelt es sich bei diesem Bereich des Online-Marketings um einen Teil, der mit jeder Menge Arbeit verbunden ist – insbesondere auf lange Sicht. Wir haben Ihnen hier nur 13 Schritte gezeigt, die Sie digital erfolgreich machen. Weitere Strategien umfassen die Bildoptimierung, Weiterleitungen, URL-Strukturen und viele weitere Aspekte, die im B2B-Online-Marketing wichtig sind. DIXENO begleitet Sie auf diesem Weg. Sprechen Sie uns gern an.

Was sind die Ziele von SEO im B2B-Bereich?

So viel Arbeit für einen Marketing-Kanal, der erst auf lange Sicht Erfolge sehen lässt. In B2B-Marktplätzen und -Online-Shops sind die Verkaufszyklen deutlich länger. Das bedeutet, dass Ihre potenzielle Kundschaft nicht einfach aus dem Bauch heraus Produkte oder Dienstleistungen aus dem Online-Shop kauft. Gerade in großen Unternehmen, aber auch in kleineren Betrieben müssen erst Entscheidungsprozesse angestoßen sowie Einkäufer:innen und Geschäftsführer:innen überzeugt werden. Zahlen, Daten und Fakten unterstützen dabei.

Gerade haben Sie gelesen, dass die Suchmaschinenoptimierung ein langfristiger Prozess mit ständigem Optimierungsbedarf ist. Es reicht also nicht, nach Eingabe eines Keywords, das in Zusammenhang mit Ihrem Portfolio steht, in den Suchergebnissen zu erscheinen. Ihre Website muss genauso in den SERP Snippets auftauchen, um aufkommende Fragen der Suchenden direkt zu beantworten. Das Ziel von SEO für B2B ist also eine gewisse Vorreiterstellung in Ihrer Branche. Durch ständige Optimierungsmaßnahmen und relevante Inhalte können Sie diese über einen großen Zeitraum hinweg festigen.

Warum ist die Unterscheidung zwischen SEO für B2B und B2C so wichtig?

Diese Unterscheidung ist deshalb so wichtig, weil sich die Kaufprozesse in B2B- und B2C-Unternehmen stark voneinander unterscheiden. B2B-Geschäfte erfordern häufig die Entscheidungsgewalt mehrerer Personen und dauern entsprechend länger. Außerdem werden gerade im Business-to-Customer-Bereich individuelle Produkte und Dienstleistungen angeboten, mit denen Endkund:innen meist nicht viel anfangen können. Diese Artikel und Services benötigen oft viele Erklärungen. Mithilfe umsichtiger SEO-Strategien können Sie sich im B2B-Bereich auf den vielschichtigen Ablauf der Einkäufe einstellen und Ihre Kund:innen so früh wie möglich abholen.

Fazit: SEO für B2B braucht Zeit – Investieren Sie diese und werden Sie digital erfolgreich

Die Suchmaschinenoptimierung ist im Business-to-Business mit vielen Arbeitsschritten verbunden. Das können oberflächliche Veränderungen an Texten und Bildern sein, aber genauso tiefergehende Optimierungsmaßnahmen von URLs. Google, Bing und Co. verändern ihre Algorithmen ständig. Als Entscheider:in innerhalb eines B2B-Unternehmens sollten Sie sich das vor Augen halten. Lassen Sie sich von den ständigen Updates nicht abhängen, sondern halten Sie mithilfe weiterentwickelter Marketing-Strategien lässig Schritt mit den Suchmaschinen. Durch gut gepflegte Websites, Online-Shops und Marktplätze wird der Wunsch eines guten Rankings Wirklichkeit.

Mit dem umfassenden Know-how und den vielseitigen Leistungen bietet DIXENO Ihnen die Grundlage für das Erscheinen auf Seite 1. Sollen wir Ihnen mit wirkungsvollen SEO-Strategien unter die Arme greifen oder wollen Sie durch Suchmaschinenwerbung (SEA) den Turbo einlegen? Egal, wofür Sie sich letzten Endes entscheiden – gemeinsam heben wir Ihren Online-Auftritt, vom Shop bis zum Marktplatz, auf eine neue Stufe.

 

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Unser Team aus Expert:innen steht Ihnen zu allen Fragen rund ums Online Marketing zur Verfügung.

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