Veröffentlicht am 30. April 2021
Brigitta Johannesmeier
Public Relations

Kundenportal lohnt sich das? Oder: Was B2B-Unternehmen beim Kosmetik-Kauf lernen können

„Ist Ihre Tagescreme bald leer?“ Ja, tatsächlich! Gemessen am typischen Verbrauchszeitraum, macht eine Mail zum passenden Zeitpunkt darauf aufmerksam. Also: Zwei Klicks ausführen und am nächsten Tag steht das Päckchen vor der Tür. Bequemer geht es nicht. Komfort, der in B2C-Online-Shops schon längst nicht mehr neu ist. B2C-Kunden nutzen Services aus den Kundenportalen und belohnen dies mit Treue zum Hersteller oder Händler.

Bedauernswerte B2B-Einkäufer

B2B-Einkäufer, die morgens ihre private Bestellung so komfortabel getätigt haben, müssen mittags zeitaufwändig nach Bestellnummern suchen, mehrfach telefonieren und umständlich faxen, um Kühlmittel, Ersatzteile oder Kundendienstleistungen zu ordern. Warum kann der Lieferant nicht auch zum passenden Zeitpunkt die neue Lieferung anbieten?

Das könnte der Lieferant tatsächlich! Ein B2B-Online-Shop mit integriertem Kundenportal macht es möglich. Es bindet Kunden direkt in alle Prozesse ein. So können alle Services, die ein Unternehmen anbietet, auf den digitalen Kunden ausgerichtet werden: Dazu gehören auch sehr individuell auf die Kunden der eigenen Branche ausgerichtete progressive Leistungen.

Die allgemein bekannten Vorteile eines B2B-Kundenportals sind: Sowohl Betreiber als auch Nutzer haben rund um die Uhr Einsicht in alle Bestellungen, Rechnungen, Serviceverträge, die Liste ihrer Ansprechpartner und weitere wichtige Daten. Sie erhalten individuelle Empfehlungen und Service-Angebote, Informationen über neue Produkte der Serie, viele sehr individuelle Leistungen und mehr.

Alle ganz alltäglichen Routinen erfahren durch Automatisierung im eigenen Kundenportal deutlichen Komfort, neue Sicherheit und Beschleunigung.

Darüber hinaus können Marketing und Vertrieb die Bedürfnisse der Kunden schneller erkennen und darauf reagieren. Deutlich präzisere Angebote können quasi 24/7 unterbreitet und verhandelt werden. Und eben auch jenes proaktive Anbieten von Dienstleistungen und Services gehört zu den potenziellen Möglichkeiten eines Kundenportals, die Sie als USP des Unternehmens geschickt ausspielen können.

Funktionieren Strukturen, die im B2C erfolgreich sind, auch im B2B?

Warum denn nicht? Sich selbstständig informieren, Services automatisch in Anspruch nehmen, 24/7-Support und Direktbestellung gehören nicht allein ins Privatleben von B2B-Einkäufern. Beispiele großer Unternehmen, die dies verstanden und bereits umgesetzt haben, mehren sich zusehends. Das sind produzierende wie weiterverarbeitende Unternehmen, Händler und Großhändler, die den Turnaround zum Kundennutzen schon vollzogen haben und selbst umfangreich profitieren.

Warum zögern viele mit der Umsetzung?

Wenn Unternehmen weiterhin in traditionellen Strukturen verharren, heißt das nicht, dass sie nicht modern und zeitgemäß arbeiten wollen.

Für viele ist Digitalisierung mit dem Online-Shop erst einmal abgeschlossen, für andere der Einstieg scheinbar zu hoch. Trotzdem lastet der Transformationsdruck auf allen. Dabei müssen Einstiege nicht gleich in riesigen Schritten vollzogen werden. Skalierbare Lösungen – gerade im Hinblick auf ein eigenes Kundenportal – schaffen eine gesunde Basis und bringen Transformationsprozesse kontrollierbar ins Rollen.

Vom Wettbewerb abheben

Differenzierung über Produkte und Leistungen gehört längst der Vergangenheit an. Kundeninteressen in das Zentrum der eigenen Geschäftsentscheidungen zu stellen, kennt heute keine Alternativen. Kundenbeziehungen sind es, die über Erfolg oder Misserfolg von Unternehmen entscheiden. Den Kontakt zum Kunden so eng und gleichzeitig profitabel wie möglich zu gestalten, gelingt über das Kundenportal.

Ein niederschwelliger Einstieg in die Digitalisierung

Kundenorientierte Service-Portale, die auf skalierbaren Systemen fußen, ermöglichen einen Step-by-Step Einstieg in die digitale Transformation. Mit grundlegenden Features beginnend, erhöhen Sie nach und nach die Interaktionsmöglichkeiten Ihrer Kunden.

So wächst die positive Customer Experience und Ihr Unternehmen bildet sich mit seinen Services zur attraktiven, digitalen Informations-, Interaktions- und Transaktionsadresse aus. Je mehr sinnvolle Funktionalitäten Sie anbieten, desto enger binden Sie Ihre Kunden an sich.

Sie sind nicht länger nur der Lieferant, sondern agieren auf Augenhöhe mit einem Partner. Seinen eigenen Bereich jederzeit selbst verwalten zu können, bildet dabei auch den Respekt ab, den Sie Ihren Kunden entgegenbringen. Gleichzeitig erhöhen sich die Verkaufschancen Ihrer Produkte und Dienstleistungen.

Wo beginnt ein schlanker Einstieg?

Gute Frage! Was wünschen Ihre Kunden? Was ist in Ihrer Branche besonders wichtig? Grundlegende Dinge wie Einsicht in Bestellungen, Schriftverkehr, Rechnungen und andere Daten dieser Art gehören selbstverständlich dazu und bilden den ersten Einstieg. Jederzeit von jedem Gerät darauf zugreifen zu können, ist heute nicht mehr Pluspunkt, sondern Selbstverständlichkeit. Wo aber beginnt der besondere Service, der sich zum USP Ihres Unternehmens herausbildet. Fragen Sie Ihren erfahrenen Dienstleister nach Beispielen gelungener Kundenportale. Das sollte das Ziel sein, auf das sie mit skalierbaren Lösungen hinarbeiten.

Profitieren nur die Kunden?

Auch wenn der Fokus klar auf verbesserter Customer Journey liegt, profitiert das eigene Unternehmen selbst ebenso massiv von der Implementierung eines eigenen Kundenportals.

Die Effekte eines funktionierenden Kundenportals im eigenen Unternehmen:

  • Kosten sinken: Ordner, Papier, Drucker, Transport dieser Materialien von einem Standort zum anderen, Kapazitäten für die Lagerung u.v.m.
  • Fehlerquoten werden reduziert: Mündliche oder schriftliche Informationsweitergabe nach dem „Stille-Post-Prinzip“ ist hoch fehleranfällig!
  • Cross- und Upselling Potenziale werden besser ausgeschöpft.
  • Jederzeit Echtzeitinformationen über laufende Prozesse und hinterlegte Daten. So können Mitarbeiter schneller und effizienter reagieren.
  • Deutliche Standortunabhängigkeit durch zentrales Daten- und Informationsmanagement.
  • Eine zentrale Informationsquelle mit Berechtigungssystem für Management, Vertrieb, Marketing und Kundenservice.

Digitalisierung wird gefördert

Mit einer Auswahl an Fördermitteln unterstützt die Bundesregierung die Finanzierung von Digitalisierungsmaßnahmen in Unternehmen. Sie können einen Beratungszuschuss erhalten oder ein passendes KfW-Förderdarlehen aufnehmen. Sprechen Sie uns jederzeit an, wenn Sie sich dafür interessieren. Als Dienstleister haben wir Erfahrung in der Begleitung unserer Kunden auch in diesen Fragen. Worauf kommt es an? Wie sieht das neue Losverfahren von digital.jetzt aus? Ist das der passende Weg für Ihr Unternehmen? Worauf ist im Detail zu achten?

Erfolg ist nicht garantiert?

Selbstverständlich nicht! Wie in jedem Unternehmensbereich, kommt der Erfolg auch hier nicht von allein. Gründliche Vorbereitung, bedachte Planung und ein realistisches Zeitmanagement bei der Umsetzung und Einführung bilden grundsätzlich die solide Basis einer erfolgreichen Implementierung Ihres Kundenportals.

Dafür haben Sie keine Zeit mehr? Sie sind mit der Digitalisierung Ihres Unternehmens schon spät dran? Der Wettbewerb ist offenbar weiter, Lieferanten und Kunden drängen auf Modernisierung? Gerade dann ist strukturierte Planung wichtig, um nicht unkalkulierbaren späteren technischen Fallen oder Kostenrisiken zum Opfer zu fallen.

Ein schmaler Einstieg, stufenweise Implementierung sowie Erprobung und Weiterentwicklung durch Minimal Viable Product (MVP) sind Möglichkeiten, die Kontrolle zu behalten und trotzdem zügig und erfolgreich zu digitalisieren.

Der richtige Weg zum Kundenportal

Minimal Viable Product (MVP) heißt: schon früh in der Entwicklungsphase erhalten Sie ein funktionsfähiges Produkt, mit dem Sie tatsächlich arbeiten können. Es enthält wenige Funktionen des angestrebten Zielprodukts. Sie arbeiten zunächst damit, prüfen und bewerten den Erfolg. Läuft alles bestens, geht es zur nächsten Stufe. Mit diesem schnellen, aber schlanken Prozess minimieren sie nicht nur das finanzielle Risiko. Sie haben gleichzeitig die Möglichkeit, mehr ausprobieren zu können. Am Schluss arbeitet Ihr Unternehmen mit einem erprobten, wohlüberlegten Kundenportal, dass vollständig Ihren und den Vorstellungen Ihrer Kunden entspricht.

Best Practice Produkte sind von DIXENO erfolgreich entwickelte Anwendungen, die schon mehrfach erprobt arbeiten. Viele unserer Kunden haben damit gute Erfahrungen gemacht und diese Systeme zufrieden implementiert.

Ein individuelles Kundenportal nach ganzheitlichem Ansatz ist speziell auf die Bedürfnisse Ihres Unternehmens und die Ihrer Kunden zugeschnitten. Von Beginn an steht das vollumfängliche Produkt mit einem hohen Niveau an Funktionalitäten in unserem gemeinsamen Fokus.

Fazit: Nutzen Sie Ihr Kundenportal als USP

Kundenportale gehören zweifellos zu den elementaren Schlüsseln der Digitalisierung, um zeitgemäße Vertriebs- und Kommunikationswege zu erschließen. Ist die vollständige Umsetzung eines Kundenportals für ein Unternehmen zunächst zu hoch, bildet der niederschwellige Einstieg einen richtigen Schritt in erfolgreiche Implementierungen.

Fragen Sie uns nach dem Weg, der für Sie der richtige ist. DIXENO berät grundsätzlich umfassend und begleitet Unternehmen von anfänglichen Überlegungen bis zur erfolgreichen Umsetzung – jederzeit, ehrlich und direkt!
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