Veröffentlicht am 12. Mai 2021
Carolin Nelkowski
Online-Marketing

B2B-Vertrieb digitalisieren: Mit dem Industrial APP Marketplace


Ein App Store, wie man ihn auf dem eigenen Smartphone kennt, für die Industrie 4.0? Mit dem Industrial APP Marketplace keine Zukunftsmusik mehr: Der virtuelle Marktplatz verbindet Software, Hardware und Integration und führt alle Komponenten über eine Plattform an den Benutzer / Device . Neue Chancen und spannende Möglichkeiten eröffnen sich dadurch. Wie gelingt der Einstieg in den digitalen B2B-Vertrieb mit dem Industrie 4.0 Marketplace?

Verkaufen Sie dort, wo Ihre Kunden sind?

Das Kräfteverhältnis im Kaufprozess wandelt sich – auch für den B2B. Kunden wünschen sich nicht mehr nur ein schnelles und unkompliziertes Einkaufserlebnis. Sie setzen es voraus. Wollen Unternehmen weiterhin bestehen, müssen sie den Ansprüchen ihrer Zielgruppe gerecht werden.

Im B2C sind solche digitalen und schnellen Geschäftsmodelle inzwischen etabliert. Doch auch der B2B zieht nach – er muss nachziehen. Immerhin sind die notwendigen Technologien da – sie müssen nur richtig zusammengesetzt werden. Und die B2B-Kunden warten bereits auf diese Änderungen, die sie aus ihrem privaten Alltag längst kennen.

Die Vision: Ganzheitliche Industrie 4.0 Anwendungen zukünftig auf Online-Marktplätzen kaufen. Diese Zukunft ist nicht mehr ganz so fern. Ob Technologieunternehmen oder Großhändler: Das stellt fast alle Unternehmen gleichermaßen vor große Herausforderungen.

Digital statt anlog: Traditionen brechen und Neues wagen

Was sich früher bewährt hat, reicht heute nicht mehr aus: Kunden verlangen nach der Ausrichtung auf ihre eigenen Bedürfnisse und Ansprüche – in Form von Digitalisierung. Wer nicht nur seinen Kundenstamm nicht verlieren, sondern darüber hinaus auch weitere hinzugewinnen will, muss aktiv werden. Doch die Digitalisierung setzt noch viel tiefer an: bei der eigenen Unternehmensstruktur.

Analoge Prozesse bedeuten eine zeitaufwändige Betreuung, etwa durch den Außendienst. Informationen können erst verzögert weitergegeben werden, das Management ist zusätzlich erschwert. Die zeitliche Benachteiligung enorm.

Im Vergleich: Digitale Vertriebswege ermöglichen einen vernetzten Workflow der verschiedenen Abteilungen. Sie arbeiten miteinander statt nebeneinanderher. Und erhalten dadurch viel schneller die notwenigen Informationen.

Customer Centricity (Kundenfokus) hat große Folgen für den B2B-Markt: Nur wer jetzt seine Anpassungsfähigkeit unter Beweis stellt, wird in Zukunft überleben. Das stellt selbst die größten Unternehmen vor eine Herausforderung, wenn diese nicht für den digitalen Markt bereit sind. Wie sich Vertriebswege digitalisieren lassen, zeigen erste Wegbereiter.

Zeitenwende im eCommerce: Die Pioniere sind schon da

Big Player wie Mercateo – B2B Marktplatz, Ariba und Wucato – Würth-Gruppe machen längst vor, wie ein B2B-Marktplatz aussehen kann. Aber auch kleinere Formen können erfolgsversprechend sein. Besonders, wenn es sich dabei um Themenmarktplätze handelt. DIXENO ist diesen Weg schon mit einigen Unternehmen gegangen. Die Ergebnisse sind branchenspezifische Plattformen mit einem umfassenden Angebot, etwa:

Der Industrial APP Marketplace ist nur der nächste logische Schritt: ein Marktplatz für die Industrie, der Software, Hardware und Dienstleistungen vereint.

Industrial APP Marketplace steigert die Wettbewerbsfähigkeit

Der Industrial APP Marketplace (als Prototyp und Demo) ist ein herstellerneutraler und offener Marktplatz für den Kauf und Vertrieb von industrieller Software / Apps, Hardware sowie Dienstleistungen. Er wurde gemeinsam im Rahmen der Hannover Messe und der nachfolgenden Thementage auf dem Gemeinschaftsstand der OWL Maschinenbau mit großen Industrie-Playern aus OWL präsentiert.

Das Besondere dabei: APPs werden hier nicht nur als Software-Anwendungen mit einem modularen Aufbau verstanden, die über einen benutzerfreundlichen Web-Browser als Schnittstelle verfügen. Sondern auch Dienste und Lösungen unter Anbindung von Industrieschnittstellen.

Derzeit sind bzw. stehen vor allem virtuelle Produkte (sprich: Apps und Dienstleistungen) im Fokus. Zukünftig ist aber auch der Vertrieb von Hardware sowie der Ersatzteilverkauf angedacht.

Wie sieht der Industrie 4.0 Marktplatz konkret aus?

Auf dem Industrial APP Marketplace können vier unterschiedliche Rollen eingenommen werden, die sich in zwei Bereiche gliedern: den Interessenten und die Anbieter.

  • Interessent: APP-Benutzer (Maschinenbetreiber) – Der App-Benutzer sucht nach speziellen Diensten oder Lösungen für sein Anliegen, die er gebündelt auf dem Marketplace findet.
  • Anbieter: App-Entwickler, Hardware-Entwickler (Maschinenbauer) und Systemintegratoren – Sie agieren als Händler und platzieren ihr Angebot, egal ob Software, Produkte oder Dienstleistungen.

Fügt der Interessent seinem Warenkorb nun Produkte und Dienstleistungen hinzu, erhält er Vorschläge für passende Zusammenstellungen aus Software, Hardware und mögliche Integratoren. Das Besondere daran: Software kann anbieterunabhängig auf unterschiedlichen Steuerungen betrieben werden. Das trennt Hard- und Software-Lieferanten, wodurch Raum für neue Geschäftsmodelle in der industriellen Digitalisierung geschaffen wird.

Der Industrial APP Marketplace dient als Verbindung, ähnlich wie der App Store auf dem Smartphone. Das Ergebnis lässt sich sehen: Anwendern in der Industrie wird ein großer Mehrwert für ihren Arbeits- / produktionsalltag geboten.

Einstieg in den Industrie 4.0 Marketplace: Testen für jedermann

Wer neugierig geworden ist, muss nicht nur als Zuschauer auf die Plattform kommen. Die Plattform dient gleichzeitig als erste Testumgebung für Händler wie auch Käufer. Getreu dem Motto „Probieren geht über Studieren“ können sich Interessenten einfach auf dem Industrial APP Marketplace registrieren. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

Nach der Freischaltung lassen sich alle Szenarien beliebig durchspielen. Und das Beste: Ausprobieren ist erlaubt! Sie können keine Fehler machen, da es sich hierbei um eine Demoversion handelt – mit sämtlichen Funktionen, die auch später auf dem Marktplatz verfügbar sein werden.
Sie können unter anderem:

  • Ihr eigenes Händler- / Verkäufer-Backend ausprobieren
  • eigene Artikel / Angebote einstellen,
  • Produkte in den Warenkorb legen,
  • Käufe vornehmen (hier ist nur der Rechnungskauf hinterlegt, der jedoch nicht ausgeführt wird – Simulation) oder
  • Inhalte an eine Schnittstelle / Plattform übertragen (auf Hawkbit oder Netfield), welche dann die elektronischen Systeme etc. bestücken würden.

Machen Sie sich auf den Weg zur digitalen Transformation: Über den digitalen Marktplatz können Sie Ihre Möglichkeiten sicher und beliebig austesten.

Heute schon an Ihr zukünftiges Bestehen denken

Die zunehmende Digitalisierung zieht auch nicht am B2B spurlos vorbei. Händler und Hersteller brauchen neue Strategien, um langfristig bestehen zu können. Doch die Investitionen in Prozessoptimierungen, Online-Shops, Plattformen, Omnichannel-Umsetzungen und weitere digitale Verbesserungen wirken erst zeitversetzt.

Das bedeutet: Sie müssen frühzeitig anfangen, umdenken, mit historisch vertrauten Routinen brechen. Allem voran ist Ihre Anpassungsfähigkeit gefragt. Gern helfen wir Ihnen bei Ihren Herausforderungen und Hürden, um Ihr Business zukunftsfähig zu gestalten.

Profitieren Sie von unserer Erfahrung in dieser Schnittstelle aus Industrie 4.0 und Marktplätzen. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch, in dem wir Ihnen Ihre Möglichkeiten und Potenziale aufzeigen.





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