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Welche Hosting-Möglichkeiten es gibt und was Sie beachten sollten

Das performante und sichere Hosting der eigenen Webseite ist heute für die Wettbewerbsfähigkeit vieler Unternehmen essenziell. Denn die Website stellt eine wichtige Schnittstelle zum Kunden und die direkte Möglichkeit zur Kundengewinnung dar. Dabei ist es egal, ob es sich um die eigene Unternehmens-Website oder eine E-Commerce-Plattform handelt. Wenn die Plattform nicht verfügbar ist, weil beispielsweise eine Störung vorliegt, kann dies monetäre, aber auch Image-seitige Folgen für das eigene Unternehmen haben. Performance, Service und Verfügbarkeit sind einige der Kriterien, die über den Erfolg der Website entscheiden. Besonders durch gutes Webhosting lassen sich die perfekten Rahmenbedingungen schaffen, um die eigene Website oder E-Commerce-Plattform nachhaltig erfolgreich aufzustellen.

Welche Möglichkeiten des Webhostings werden geboten?

Die Grundlage des Webhostings liegt im Domain-Name-System, kurz DNS. Dabei wird der Name der Domain mit der IP-Adresse des Webhosting-Servers verbunden. Auf den Nameservern werden Informationen hinterlegt, beispielsweise unter welcher IP-Adresse die Domain zu finden ist. Um im Falle eines Hardware-Ausfalls abgesichert zu sein, verwenden seriöse Hosting-Anbieter mehrere Server für eine Domain. Dadurch ist gewährleistet, dass ein Zugriff auch noch im Falle eines Server-Ausfalls gewährleistet werden kann.

Hosting selbst betreiben

Wenn Sie das Hosting Ihrer Website selbst übernehmen möchten, muss Ihnen bewusst sein, dass Sie für Verfügbarkeit und Sicherheit der Hosting-Umgebung zuständig sind. Der Webserver wird am eigenen Standort beginnend bei der IT-Infrastruktur bis hin zur Applikation eingerichtet. Von der Bereitstellung der Hardware sowie Software bis hin zum Betrieb der IT-Landschaft liegt alles in der eigenen Verantwortung. Die IT-Sicherheit-Anforderungen sind dabei alle selbst zu prüfen und sicherzustellen.

Vorteile des Hostings On-Premises ohne externen IT-Support sind:

  • Ganzheitliche Kontrolle der Hosting-Umgebung
  • Geräte und Dienstleistungen nach eigener Präferenz wählbar
  • Potential für schnellere Durchlaufzeiten, da alles im eigenen Haus ist

Mögliche Nachteile:

  • Hohe Investitionskosten
  • Fehlende Skalierbarkeit
  • Nicht an jedem Standort realisierbar, da die Netzwerk-Anbindung begrenzt sein kann.

Hosting von einem Dienstleister beziehen

Kostenloses oder werbefinanziertes Hosting

Diese Form des Hostings ist für das Unternehmen die kostengünstigste. Die Gebühren für die Dienstleistung entfallen zwar, allerdings muss man dafür mit sehr starken Einschränkungen in der Konfigurationsfreiheit und der Performance rechnen. Im professionellen Kontext entfällt diese Option, da sie durch fremde Werbeanzeigen auf der eigenen Seite finanziert wird.

Shared Hosting – die kostengünstige Möglichkeit

Beim Shared Hosting teilen sich verschiedene Unternehmen einen Server, auf dem die Plattformen gehostet werden. Sowohl die Hardware-Ressourcen als auch die Bandbreite des Systems werden geteilt. Dabei ist es nicht möglich, auf die Daten eines anderen Kontos zuzugreifen. Ab der Virtualisierungs-Ebene werden technologisch klare und sichere Abgrenzungen realisiert. Jedoch kann es zu Performance-Einschränkungen durch die gemeinschaftliche Nutzung kommen. Bei einer Seite mit besonders hohen Aufrufen kann dies zu Problemen führen, da das schnelle Laden der Website nicht mehr gewährleistet werden kann.

Cloud Hosting – Schwächen können ausgeglichen werden

Beim Cloud Hosting liegen Inhalte der Plattformen auf miteinander verbundenen Servern. Die Auslastung kann dadurch besser zwischen den Servern verteilt werden. Dadurch ist eine bessere Performance trotz weiterhin moderater Kosten gesichert. Ein Kritikpunkt bleibt allerdings im Bereich Datenschutz. Wenn der Hosting-Anbieter keine ausreichenden Vorkehrungen trifft, um die Daten zu schützen, können diese schnell in die falschen Hände geraten.

Managed Hosting Server – Alles in einer Hand

Bei dieser Form des Hostings befinden sich die Inhalte der Website auf eigenen Servern bei einem Dienstleister. Der Nutzer hat dabei keinen Zugriff auf die Hardware, sondern nur der Dienstleistungs-Anbieter. Auch die Möglichkeiten der Konfiguration sind eingeschränkter, aber noch deutlich flexibler als es beim kostenlosen Hosting der Fall ist. Im Gegensatz dazu übernimmt der Dienstleister alle administrativen Aufgaben und die regelmäßige Wartung. Dadurch werden zusätzlich die IT-Ressourcen des Unternehmens entlastet.

Serverhousing – Die kostenintensivste Variante

In dieser Hosting-Variante werden Server von dem Hosting-Anbieter in einer professionellen Umgebung zur Verfügung gestellt. Konfiguration, Administration und Wartung liegen aber komplett in der Hand des Unternehmens. So kann das Unternehmen die eigene Hardware nutzen und der Server kann trotzdem in einer professionellen Serverumgebung stehen. Durch die professionelle Umgebung und den großen Aufwand für die interne IT-Abteilung ist allerdings auch der Kostenaufwand enorm.

Welche Vorteile habe ich, wenn ich einen Hosting-Anbieter nehme?

Wenn sowohl der Betrieb der Server als auch alle Aufgaben hinsichtlich des Managements vom eigenen Unternehmen übernommen werden, bedeutet das einen sehr hohen Aufwand. Zusätzlich zum Aspekt der Zeit, die für das Management benötigt wird, werden ebenfalls IT-Kenntnisse vorausgesetzt. Für diese Bedarf es Fachpersonal. Durch den Einbezug eines Hosting-Anbieters kann es dadurch für ein Unternehmen um einiges einfacher sein, eine eigene Website oder eine E-Commerce-Plattform auf sicheren Servern zu betreiben. Eine solche Lösung bietet Ihnen unter anderem ein Managed Services Provider.
So können das Server-Management und die Hosting-Aufgaben gänzlich durch einen Dienstleister übernommen werden. Oder der Server wird vom Anbieter gestellt und alle administrativen Tätigkeiten übernimmt das Unternehmen. In beiden Fällen befindet sich der der Server in einer sicheren Serverumgebung. Neben den Sicherheitsaspekten werden beim Managed Hosting im eigenen Unternehmen keine Experten benötigt. Dadurch ist es für jedes Unternehmen möglich, eine Homepage oder einen Onlineshop zu betreiben.

4 Punkte, die Sie bei der Auswahl beachten sollten

Um einen zuverlässigen Hosting-Anbieter an Ihrer Seite zu wissen, können Sie bei der Auswahl des Anbieters auf folgende Aspekte achten:

  • Zuverlässigkeit
    Lassen Sie sich nicht von augenscheinlich guten Zertifikaten blenden. Achten Sie auf europäische Standards. Außerdem sollte sich der Standort des Servers in der europäischen Union befinden, andernfalls wird es schwierig der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gerecht zu werden.
  • Verfügbarkeit
    Die Verfügbarkeit der Server sollte über 99% liegen. Durch Ausfälle des Servers können hohe Kosten entstehen. Eine hohe Verfügbarkeit unterstützt Sie, diesem Risiko vorzubeugen!
  • Sicherheit
    Auch auf ein ausreichendes Backup-Management sollten Sie achten. Ebenso sollte ein Disaster-Recovery-Plan vorhanden sein. Auch gegen kriminelle Cyber-Attacken sollte der Anbieter ausreichende Schutzvorkehrungen treffen.
  • Leistung
    Besonders bei wachsenden Unternehmen ist darauf zu achten, dass der Service skalierbar ist. Wird von immer mehr Menschen auf die Website oder den Onlineshop zugegriffen, kann es sonst zu Problemen wie beispielsweise langen Ladezeiten oder einem Zusammenbruch des Servers kommen.
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