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10 Tipps zur Bildoptimierung als wirkungsvolle SEO-Maßnahme

Bilder lenken unsere Aufmerksamkeit und erzeugen Emotionen, das beweisen erfolgreiche Foto-Sharing-Plattformen wie Instagram und Pinterest. Die magische Anziehungskraft ausdrucksvoller Bilder sollten Sie sich zu Nutze machen, um Ihre Conversion-Rate zu erhöhen. Bilder sind außerdem effiziente Traffic-Lieferanten, wenn Sie in der Google Bildersuche gute Plätze einnehmen.

Vorteile für Shopbetreiber

Bilder können Texte ergänzen oder erweitern. Sie helfen den Nutzern beim Verständnis und halten seine Aufmerksamkeit. Dass ein Einsatz von Bildmaterial sinnvoll ist, sollte deswegen jedem einleuchten. Aber darüber hinaus gibt es noch weitere positive Effekte: Neben einer ordentlichen Portion Traffic, wenn Ihre Bilder auf den vorderen Plätzen der Google Bildersuche landen, winkt Ihnen auch eine erhöhte Ladegeschwindigkeit Ihrer Webseite.

Dafür müssen Sie besonders die Bildgröße und das Dateiformat berücksichtigen. Durch einen schnelleren Pagespeed-Score verbessert sich nicht nur das Nutzererlebnis, sondern auch das Google-Ranking, da die Ladegeschwindigkeit ein offizieller Google Ranking-Faktor ist. Hinzu kommt, dass die Menschen vermehrt mobil im Internet surfen, also mit Smartphone oder Tablet online gehen. Das ist für die Bildoptimierung relevant, weil Smartphones deutlich länger brauchen als ein Desktop-PC, um Webseiten anzuzeigen und dabei sind wieder die Bilder die größten Bremsen.

Verbessern Sie Ihr Google Ranking

Clever optimierte Bilder ranken höher in der Google Bildersuche, aber auch das Ranking der URL kann sich durch eine Optimierung verbessern. Online-Shops können so mehr qualifizierten Traffic für Ihre Seiten generieren und mit ein paar Tricks einen wahren Traffic-Boost erleben sowie gleichzeitig die User Experience verbessern.

Titel für die Bilder

Wenn der Nutzer mit der Maus über dein Bild fährt, wird der Titel sichtbar. Diese Beschreibung lässt sich außerdem gut nutzen, um weitere Keywords aufzunehmen, das verschafft Ihnen SEO-technisch einen Vorteil.

Alt-Attribut nicht vergessen

Der Alt-Tag wird anstelle des Bildes angezeigt, wenn das Bild nicht geladen werden kann, zum Beispiel, weil es Serverprobleme gibt. Wenn Ihre Webseite auch für Nutzer mit Sehbehinderung zugänglich sein soll, dann kommen Sie um das Alt-Attribut nicht herum. Dieses sorgt dafür, dass spezielle Browser die Beschreibung auslesen, damit auch Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen nachvollziehen können, was auf dem Bild zu sehen ist.

Erklärende Bildunterschriften

Nicht immer sind Bilder für jeden klar verständlich. Bei der Darstellung komplexer Situationen ist es immer sinnvoll über eine Bildunterschrift sicherzustellen, damit der Nutzer das Bild auch versteht.

Datei umbenennen

Bestenfalls sollten Sie Ihrer Bilddatei einen Namen geben, der Keywords enthält, die für den Inhalt deiner Webseite relevant sind. Wenn Sie den Namen verändern, denken Sie darüber nach, welche Suchbegriffe für Sie relevant sein könnten, denn wenn Suchanfrage und Dateiname übereinstimmen, dann ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass Ihr Bild in der Google Bildersuche auftaucht.

Dateigröße beachten

Hier sollten Sie gut aufpassen, denn eine falsche Bildgröße hat gleich zwei negative Effekte:
Wenn Ihre Bilddateien zu groß sind, verlangsamt sich einerseits die Ladegeschwindigkeit der Seite und das kann viele Nutzer dazu veranlassen den Besuch auf Ihren Webseiten wieder abzubrechen. Andererseits verschlechtert sich dadurch auch Ihr Suchmaschinen-Ranking. Dabei sind natürlich nicht die Maße des Bildes entscheidend, sondern die Dateigröße in Kilobyte. Auch wenn Ihr Bild auf der Webseite nur klein angezeigt wird, lädt trotzdem das Original und das kostet Sie wertvolle Ladegeschwindigkeit. Um das zu vermeiden, sollten Sie Ihre Bilder vor dem Hochladen skalieren und so übergroße Bilder verkleinern.

Das richtige Dateiformat verwenden

Dazu gibt es einfache Vorgaben nach denen Sie sich richten können, denn für die Darstellung von Bildern auf Webseiten gibt es nur eine überschaubare Zahl an Formaten: .jpg, .gif und .png. .jpg sollten Sie für Hintergrundgrafiken und Fotos verwenden, .png oder .gif eignen sich für Layout-Grafiken.

Weniger Qualität

Zugegeben: Das klingt erstmal nicht sehr überzeugend – ist aber in einem gewissen Maße hilfreich. Vernünftig ist eine Reduzierung auf 80%, das fällt dem Auge kaum auf und Sie können Platz und Ladezeiten sparen, was wiederrum auch Google freut.

Icons als Fonts verwenden

Icons können durchaus zu einer besseren Bedienbarkeit beitragen, allerdings wird dieser Effekt vernichtet, wenn Sie als Grafiken eingesetzt werden. Solche Grafiken erhöhen die Ladezeiten Ihrer Webseite und müssen skaliert werden, wobei letzteres nicht ohne Qualitätsverlust möglich ist. Hier schaffen Webfonts Abhilfe, denn diese sind vektorbasiert, was bedeutet, dass sie wenig Speicher benötigen und beliebig skalierbar sind.

Picture-Element von HTML 5

Das HTML5 picture-Element wird nicht von allen Browsern unterstützt, besonders ältere Versionen von Chrome, Firefox und Safari tuen sich damit schwer, ebenso wie der Internet Explorer. Der Einsatz von picture-Element könnte also unter Umständen dazu führen, dass Sie Nutzer ausschließen. Wer aber ungern auf das HTML5 Element verzichten will, der kann auf JavaScript-Plugin picturefill zurückgreifen. Dieses Plugin sorgt dafür, dass auch älteren Browsern das Anzeigen der Bilddateien möglich ist.

Bilder Sitemaps für Suchmaschinen

Bilder werden beim Crawlen Ihrer Webseite erfasst und automatisch in den entsprechenden Suchindex aufgenommen. Es passiert aber leider immer wieder, dass Suchmaschinen Bilder nicht eindeutig erkennen und diese deshalb nicht in den passenden Index gelangen. Es ist also in Ihrem Interesse Suchmaschinen wie Google den Zugang zu erleichtern. Dafür können Sie eine separate XML-Sitemap erstellen, die die Links zu den Bildern der Webseite enthält, die für die Suchmaschinen interessant sein könnten. Durch dieses Vorgehen wird den Suchmaschinen dabei geholfen, nicht indexierte Bilder ausfindig zu machen und in den Suchindex aufzunehmen. Diese Bilder-Sitemap wird wie die normalen Sitemaps in der robots.txt eingetragen und muss danach in den Google Webmaster Tools hochgeladen werden.

Bildoptimierung – eine sinnvolle Maßnahme

Durch gezielte und konsequente Bildoptimierung können Sie ein besseres Ranking und eine höhere Ladegeschwindigkeit Ihrer Webseite erreichen. Dabei sollten sie bedenken, dass ein höherer Pagespeed-Score gleichzeitig die Usability positiv beeinflusst. Der höhere Traffic über die Google Bildersuche ist außerdem ein Argument, das für sich spricht. Wenn Sie Ihrer Webseite etwas Gutes tun wollen, dann sollten Sie den Bereich der Bildoptimierung also nicht außer Acht lassen. Sie interessieren sich für das Thema Pagespeed-Optimierung? Dann lesen Sie hier mehr darüber.

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