SERPs

Search Engine Result Pages oder SERPs (deutsch: Suchmaschinenergebnisseiten) stellen die Ergebnisse einer Suche nach einem Keyword oder einer Begriffskombination in Form von Snippets und Listen dar. Die Rangordnung der Resultate wird dabei von den Suchmaschinen anhand vieler unterschiedlicher Faktoren berechnet und kann durch die Änderung der Suchalgorithmen verändert werden. Zum Schutz vor SPAM werden diese Algorithmen von den Suchmaschinenprovidern geheim gehalten.

Waren die Suchergebnisse in den Anfängen der Suchmaschinen noch relativ einheitlich und für fast alle Nutzer einer Länderversion gleich, so gibt es mittlerweile viele verschiedene Einflüsse, die darüber entscheiden, welche Ergebnisse einem Benutzer angezeigt werden. Zusätzlich zu den unterschiedlichen Rankingfaktoren wurde noch weitere, nutzerbezogene Kriterien, hinzugenommen.

So ist es wahrscheinlich, dass ein angemeldeter Google-Nutzer auf seine bisherige Nutzung angepasste Suchergebnisse in seinen SERPs bekommt. Ähnliches passiert, wenn ein User den Cache seines Browsers gar nicht oder nur selten leert. Über die hinterlegten Cookies können Suchmaschinen Hinweise zu vergangenen Suchanfragen erhalten und so Ergebnisse entsprechend anpassen.

Auch die Geo-Lokalisierung gibt den Suchmaschinen zusätzliche Optionen in den Ergebnisrankings. Google bindet bei lokalen Suchen zudem vermehrt Ergebnisse von Google Maps ein. Stellt ein Nutzer seine Suchanfrage über ein Smartphone oder anderes mobiles Endgerät, fallen die Ergebnisse in den SERPs gewöhnlich ebenfalls angepasst aus, da Suchmaschinen für Smartphones häufig mobil optimierte Websites bevorzugen.