In 6 Schritten zu einer optimierten Produktsichtbarkeit auf Amazon

Wie können Sie für eine optimierte Produktsichtbarkeit auf Amazon passende Keywords und überzeugende Produktbilder integrieren? Was ist mit Variantenprodukten? Wie soll man da den Überblick behalten?

Wenn man an Suchmaschinen denkt, wandern die Gedanken vieler Menschen zunächst zu Google. Stellt man sich die Frage, wo der nächste Supermarkt liegt, wann eigentlich die Mondlandung war oder warum die Banane krumm ist, ist Google die erste Anlaufstelle. Mit Amazon sieht das Spiel etwas anders aus. Denn der Gigant wird vielmehr als Marktplatz angesehen. Dabei vergessen viele, dass der Konzern zu den erfolgreichsten Suchmaschinen der Welt gehört. Mode, Haushaltsgegenstände oder Elektronik: Vor der Kaufentscheidung wird mächtig recherchiert und verglichen. Und daraus ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten: Amazon verwendet ähnlich wie Google einen Algorithmus, der die Produktsichtbarkeit bestimmt.

Amazon bietet die Möglichkeit, Waren sowohl national als auch international zu verkaufen. Deshalb haben bereits zahlreiche Unternehmen diesen Vertriebsweg erschlossen und ihr Geschäft auf die Internetplattform ausgeweitet. Doch mit einer bloßen Platzierung der Produkte ist es nicht getan. Es erfordert gezielte Optimierungsmaßnahmen, um Ihre Artikel aus der Masse hervorstechen zu lassen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Amazon in 6 Schritten in eine lukrative Verkaufsfläche verwandeln.

1. Passende Keywords machen Ihre Produkte sichtbar

Bei der virtuellen Suche im Internet sind lange Formulierungen, detaillierte Umschreibungen und ein höfliches „Bitte“ fehl am Platz. Produkte und die dazugehörigen Seiten werden anhand von kurzen und prägnanten Suchbegriffen gefunden. Dementsprechend müssen sie für eine optimierte Produktsichtbarkeit mit den passenden Keywords gespickt sein. Es kommt jedoch immer darauf an, wo und wie man diese richtig platziert.

Zunächst gilt es, die relevantesten Keywords – auch Hauptkeywords genannt – im Produkttitel unterzubringen. Der Titel ist mit Abstand der wichtigste Rankingfaktor für die Amazon Suche. Jene mit hoher Bedeutsamkeit sollten hier ihren Platz finden. Auch in den Bullet Points und der Produktbeschreibung sollten sie zu finden sein. Im Backend lassen sich versteckte Schlüsselworte als Synonyme, Kombinationen, Longtail-Keywords und verwandte Begriffe integrieren.

Im Gegensatz zu Google SEO erhöht sich die Relevanz der Keywords bei Amazon nicht durch Mehrfachnennung. Bauen Sie stattdessen einen umfangreichen und optimierten Pool aus Schlüsselworten auf. Die Suchbegriffe der potenziellen Kunden müssen im eigenen Listing abgedeckt sein, damit die Produkte in den Suchergebnissen auftauchen und somit die Sichtbarkeit erhöht wird.

2. Professionelle Bilder zeigen, wo es lang geht

Auf Amazon sollten Sie Ihre Waren stets von ihrer Schokoladenseite präsentieren. Denn es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Käufer dazu tendieren, sich beim Online-Shopping auf die Produktbilder zu verlassen. Die Bilder sind meist der erste und wichtigste Berührungspunkt in der virtuellen Ladenzeile. Schließlich können die User die Produkte von zu Hause aus nicht anfassen, anprobieren oder testen. Haben Bild und Produkt nicht viel gemeinsam, kann dies zu vermehrten Retouren führen – was sich wiederum negativ auf das Amazon Ranking und die Produktsichtbarkeit auswirkt.

Ein einfaches Foto, auf dem lediglich das Produkt zu sehen ist, reicht auf Amazon nicht aus. Ergänzende Informationen, die je nach Zielgruppe und den damit einhergehenden Bedürfnissen variieren, sind hier gefragt. Ziel sollte es sein, dem Kunden das Wichtigste – wortwörtlich – auf einen Blick zu vermitteln. Markenname, Produktart, Mengenangaben und Features, die das Produkt von anderen Artikeln unterscheiden, sollten daher aus den Bildern hervorgehen. Auf diese Weise genießen die Kunden die Vorteile

  • der Übersichtlichkeit,
  • der Komprimierung wichtiger Informationen
  • und der Zeitersparnis.

Dabei können die Zusatzinformationen entweder als sogenannte Digital Packs oder als Off-Pack-Elemente dargestellt werden. Digital Packs sollen in ihrem Aussehen möglichst genau der physischen Verpackung entsprechen. Kleine Modifizierungen wie beispielsweise das Hervorheben des Logos oder der Mengenangaben können hier die Informationsvermittlung unterstützen. Bei Off-Pack-Elementen werden die Informationen außerhalb der Verpackung abgebildet. Hier kommen häufig Strips zum Einsatz, die Relevantes enthalten und direkt neben dem Artikel platziert werden.

Eines haben beide Versionen jedoch gemeinsam: Durch mehr Vergleichbarkeit und Übersichtlichkeit soll das Shoppingerlebnis des Users verbessert werden. Um den Vorgaben von Amazon zu entsprechen, muss das Hauptbild einen weißen Hintergrund haben und zwischen 70 und 80 % des Platzes einnehmen. Amazon erlaubt es Händlern, sieben bis neun Produktbilder pro Angebot anzuzeigen. Diese Slots sollten gut genutzt werden: mit Bildern, die dank einer bestimmten Anzahl an Pixeln auch zoombar sind.

3. Produktsichtbarkeit durch Variantenprodukte: Für jeden das Passende dabei

Eine weitere Möglichkeit, auf Amazon Kunden anzulocken, besteht in einer breiten Produktvielfalt. So kommt es gut an, wenn ein Artikel in mehrfacher bzw. verschiedener Ausführung angeboten wird. Auf diese Weise bekommt der Kunde Gelegenheit, zu stöbern und zwischen unterschiedlichen Größen, Farben, Materialien und Formen zu wählen. Dies weckt das Interesse und erhöht die Verweildauer auf der Produktseite – was sich wiederum positiv auf die Wahrscheinlichkeit zum Kauf sowie das Ranking auswirkt.

4. Produkte und Rankings stets im Blick haben

Selbst wenn alle Produkte eingepflegt wurden und zum Verkauf bereitstehen, ist die Arbeit auf Amazon noch nicht abgeschlossen. Denn Klickzahlen, Conversion-Rate und Verkauf wollen gut beobachtet werden. Nur wenn diese Werte Erfolg versprechend sind, sind hohe Positionen in den Suchrankings sicher. Hierfür gibt es auch Tools, die bei bestimmten Werten Alarm schlagen können. Sollte ein Abschwung erkennbar sein, so sind eventuell Nachbesserungen im Hinblick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis, die Lieferzeit oder zusätzlichen Serviceleistungen notwendig.

Darüber hinaus sollten Sie unbedingt darauf achten, die Verkaufsleistungen und Richtlinien einzuhalten. Dann bleibt die Verkäuferleistung unbeeinträchtigt. Es gibt genaue Parameter und Prozentvorgaben, wie viele Verstöße geduldet sind. Überschreitet man diese, drohen vorübergehende Sperrungen des Kontos und aller Produkte.

5. Verfügbarkeit und kurze Lieferzeit gewährleisten

Die Enttäuschung auf Seite der Kunden ist groß, wenn sie beim eifrigen Online-Shopping feststellen, dass das gewünschte Produkt ausverkauft ist. Noch schlimmer, wenn sie es ergattert haben, es aber dann durch verspätete Sendungen ewig auf sich warten lässt. Achten Sie immer darauf, dass genug Ware bereitgestellt wird. Vermeiden Sie Engpässe und reduzieren Sie Lieferzeiten auf ein Minimum.

Out of Stock ist nicht nur für den Kunden unschön: Ein Rankingverlust geht mit den leeren virtuellen Ladenzeilen einher. Damit das nicht passiert, können Sie bei den letzten Produkten vorbeugend den Preis hochsetzen oder die Lieferzeit verlängern. Auf diese Weise können Sie Problem umgehen.

6. Produktlistings fortlaufend optimieren

Wie das mit vielen Dingen im Leben so ist, ändern sich die Amazon Anforderungen ständig. Neue Produkte und Konkurrenten kommen dazu. Keywords verändern sich, müssen neu recherchiert und eingepflegt werden. Und auch Ihre Produkte werden weiterentwickelt und erfordern eine aktuelle und ebenbürtige Repräsentation auf Amazon. Daher müssen die Listings fortlaufend optimiert werden. Wer hier schläft, verliert wichtige Plätze auf den vorderen Rängen.

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Sarah Franz
Online-Marketing

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