Mit Amazon zur optimalen Performance

Viele Unternehmen verkaufen ihre Produkte inzwischen auf der beliebten Online-Plattform Amazon. Sie profitieren von der hohen Kundenzahl und den durchdachten Suchalgorithmen. Doch ist eine solche Zusammenarbeit nicht automatisch erfolgreich. Sie erfordert vielmehr gewisse technische Vorkehrungen seitens des Anbieters. So muss dieser an der Präsentation seiner Produkte arbeiten, um sie so zu platzieren, dass sie bei der Suche unter den ersten Treffern landen. Dies kann zunächst durch eine sogenannte OnPage-Optimierung gelingen, welche sich idealerweise nach den Vorgaben des sogenannten Amazon Styleguides richtet. Wie zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Performance auf Amazon optimieren:

Griffige Produkttitel formulieren

Der Produkttitel ist auf Amazon von höchster Bedeutung. Er wird dem Kunden im Suchverlauf angezeigt und sticht auf der Produktseite direkt ins Auge. Dementsprechend wichtig ist es, dass dieser die relevantesten Keywords enthält. Allerdings ist die Zeichenzahl beschränkt. Die Produktbezeichnung darf 150 Zeichen nicht überschreiten, weswegen auf überflüssige Füllwörter und unzulässige Zeichen unbedingt verzichtet werden sollte. Ferner sind Preise oder Zustandsbeschreibungen im Titel fehl am Platz.

Detailseiten durch Produktbilder aufwerten

Es lohnt sich immer, in eine professionelle Bebilderung zu investieren. Denn ansprechende, passende und hochauflösende Fotos werten jede Produktseite immens auf. Sie suggerieren Qualität und veranschaulichen Nutzen und Funktionsweise. So mancher Kunde wird durch ein hochwertiges Bild zum Klick oder gar zum Kauf animiert.

Mit Bullet Points Überblick schaffen

Unter Bullet Points versteht man eine kurze Aufzählung der hervorstechendsten Eigenschaften unterhalb des Titels und der Bilder. Sie bringen die wichtigsten Informationen zum Produkt auf den Punkt und sind auch ohne Scrollen ersichtlich. Zentrale Keywords sind hier zu finden. Auch bei dieser Auflistung gilt es, eine maximale Zeichenzahl von insgesamt 1000 Bytes nicht zu überschreiten. Füllwörter und Sonderzeichen sind demnach zu vermeiden.

Keywords im Backend platzieren

Eine wohl durchdachte Onpage-Optimierung platziert Keywords nicht nur im Frontend, sondern auch im Backend. Hierfür werden diese in unter allgemeine Schlüsselworte integriert und sind folglich nicht für den Nutzer sichtbar. Nichtsdestotrotz hat eine solche Vorgehensweise große Wirkung. So lässt sich auf diese Weise die Keyworddichte um Synonyme, Kombinationen, Longtail-Keywords und verwandte Worte erweitern. Da hierdurch mehr Suchbegriffe abgedeckt werden, verbessert sich die Auffindbarkeit des Produkts um ein Vielfaches. Allerdings bleibt dieser Umstand nur bestehen, wenn die Schlüsselbegriffe laufend beobachtet, analysiert und optimiert werden.

Maßgeschneiderte Produktbeschreibungen verfassen

Eine Produktseite sollte dem Kunden Wissen vermitteln und ihn zur Kaufentscheidung motivieren. Dementsprechend wichtig ist es, diese mit weiterführenden Informationen anzureichern, die den jeweiligen Nutzen des Artikels herausstellen. Hierbei sollte weniger ein sachlicher, als vielmehr ein emotionaler Stil angeschlagen werden, der den Kunden direkt anspricht. Absätze und Zwischenüberschriften helfen zudem, dem Text Struktur zu verleihen und das Lesen zu erleichtern. Nicht zuletzt müssen auch hier zentrale Keywords sinnvoll in den Fließtext eingebunden werden, damit der Suchalgorithmus diesen als relevant einstuft.

Die Performance steigern

Eine gute Onpage-Optimierung bringt zumeist bereits eine messbare Steigerung der Performance mit sich. Jedoch lässt sich dieser Effekt durch weitere gezielte Arbeiten am Produktauftritt auf Amazon verbessern. Im Folgenden werden einige besonders wirksame Maßnahmen vorgestellt.

Kunden zu positiven Produktbewertungen motivieren

Auf Amazon können Kunden mithilfe von Sternchen oder auch durch schriftliche Rezensionen Produkte bewerten. Fallen diese positiv aus und stellen diese Vorteile und den Nutzen heraus, dann animiert dies im besten Fall weitere Kunden zum Kauf. Eine ansprechende Präsentation, hohe Qualität sowie überzeugende Dienstleistungen wie z. B. eine schnelle Lieferung zahlen sich demnach doppelt aus, wenn sie sich in Form guter und hilfreicher Bewertungen niederschlagen.

Auf Amazon Prime setzen

Amazon hat sich in den letzten Jahren durch sein Versandmodell Amazon Prime einen Namen gemacht, da dies Verfügbarkeit, kostenlosen Versand und schnelle Lieferzeiten garantiert. Viele Anbieter wickeln deshalb auch den Versand ihrer auf der Plattform platzierten Produkte komplett über Amazon ab. Dies bewährt sich zumeist zweifach. Denn Artikelseiten mit dem Gütesiegel Amazon Prime werden in den Suchrankings höher platziert und hervorgehoben.

Preise auf Mitbewerber abstimmen

So praktisch die Suchfunktion auf Amazon ist, so schwierig gestaltet sie das Geschäft. Denn mittels dieser können Kunden mit nur wenigen Klicks Produkte verschiedener Anbieter im Hinblick auf deren Preis direkt miteinander vergleichen. Es sollte deshalb immer die Devise gelten, nicht nur die eigenen, sondern insbesondere die Preise der Mitbewerber im Blick zu behalten, um eventuelle preisliche Anpassungen vornehmen zu können.

Lieferzeiten reduzieren

Ist ein Produkt einmal bestellt, dann möchten Kunden nicht lange darauf warten. Vielen ist daher an einer schnellen Lieferung gelegen, welche gewährleistet, dass ihnen Pakete binnen kürzester Frist zugestellt werden. Anbieter sollten deshalb – sofern sie nicht bereits Amazon Prime in Anspruch nehmen – ihre Lieferzeiten auf ein Minimum reduzieren.

Auf Versandkosten verzichten

Amazon-Kunden sind es inzwischen gewohnt, nicht für den Versand der bestellten Produkte zu zahlen. Zusätzliche Versandkosten könnten sie dementsprechend irritieren oder gar vom Kauf abhalten. Für Anbieter, die sich auf der Internetplattform durchsetzen wollen, ist es darum ratsam, soweit möglich auf Zahlungen für den Versand völlig zu verzichten.

Bestseller kennzeichnen

Produkte, die sich auf Amazon überdurchschnittlich gut verkaufen, werden mit einem sogenannten „Bestseller-Icon“ ausgezeichnet. Dieses bringt gleich mehrere Vorteile mit sich. So sticht es auf der Artikelseite direkt ins Auge und verbessert zudem die Platzierung des Produkts im Suchranking. Hohe Verkaufszahlen wirken sich demnach sehr positiv auf die Auffindbarkeit aus.

Retourenquote senken

Amazon wertet niedrige Retourenquoten stets als gutes Zeichen. Denn sie lassen auf eine hohe Zufriedenheit mit Produkt und Händler schließen. Die Internetplattform belohnt deshalb entsprechende Resultate mit guten Positionen in den Suchrankings.

Von Klick-Zahlen profitieren

Eine gut konzipierte Artikelseite lockt viele Kunden an. Auch wenn dies nicht immer zu einem Kauf führt, so generiert dies häufig doch Klicks, deren Bedeutung nicht zu unterschätzen ist. Denn sie werden von Amazon erfasst und bei den Suchrankings berücksichtigt. So finden sich Produkte mit einer hohen Klickzahl unter den ersten Treffern wieder.

Conversion-Rate erhöhen

Gelegentlich findet ein Kunde ein Angebot vielversprechend, wird daraufhin jedoch von der Produktseite enttäuscht, sodass kein Kauf bzw. keine Conversion zustande kommt. Hält eine Artikelseite allerdings was sie verspricht, dann resultieren Produktsuchen in Bestellungen, was wiederum die Conversion-Rate und die Platzierung im Suchranking erhöht.

Verweildauer steigern

Nicht zuletzt verbessert auch eine hohe Verweildauer die Position im Suchranking, weshalb der Kunde unbedingt dazu angehalten werden sollte, sich auf der Produktseite umzuschauen, sich z informieren und letztendlich auch zu kaufen. Hilfreiche Informationen, ansprechende Bilder und günstige Konditionen kommen hierbei zum Tragen. Im Idealfall versorgen sie den Kunden mit allem was er braucht, um ein positives Kauferlebnis zu erfahren.

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Isabelle Kröger

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