
Ihr Ansprechpartner: Christoph Schmidt
Im Zentrum des Projekts stand die Anforderung, dass die Website von mk und der von uns zu realisierende Onlineshop eng miteinander verzahnt sind. Zum einen sollte der Übergang zwischen beiden Systemen nahtlos stattfinden, sodass Website und Shop als ein einheitliches System wahrgenommen werden. Gleichzeitig war es gefordert, dass der Shop bestimmte Elemente der Website 1 zu 1 übernimmt, wobei die Website immer das führende System ist – ändert sich etwas an ihr, so passt sich der Shop daran an.
Basierend auf diesen Anforderungen ergaben sich folgende Hauptziele für uns:
Zudem muss sich der Shop in die bestehende technische Systemlandschaft von mk eingliedern. Neben einem ERP werden weitere Tools eingesetzt, die über eine Middleware bzw. einen Servicelayer Daten austauschen. Weiterhin soll der Shop für eine Internationalisierung vorbereitet werden. Das Projekt startet zunächst mit dem deutschen Mandanten und wird in den nächsten Schritten durch weitere Mandanten für Auslandsshops ergänzt.
Um die Mandanten entsprechend abbilden zu können, wurde ein OXID-System in der Enterprise Edition aufgesetzt. Auf diese Weise lässt sich nicht nur ein deutscher Shop umsetzen, sondern perspektivisch auch Shops für:
OXID wird dabei, wie die Middleware, in AWS gehostet.
Eine technische Herausforderung bestand darin, die URLs der Mandanten als Verzeichnis-URLs abzubilden, sodass der separat betriebene Shop nach außen hin als Unterbereich der Webseite erscheint. Im OXID-Standard können Mandanten nur eine komplett eigene Domain (z. B. shop.mk-group-es.com) oder eine Subdomain (shop-es.mk-group.com) des Elternshops sein. Gewünscht waren jedoch Mandanten mit URLs wie:
Diese Struktur wurde speziell für mk realisiert.
Das Herz dieses Projekts ist die Verbindung zwischen Typo3 und OXID. Wir haben hierfür einen Kommunikationsweg zwischen den Systemen geschaffen, indem Daten über JSON-Endpunkte ausgetauscht werden. Ein Menüpunkt ist auf der Website hinzugekommen? Kein Problem, denn die Änderung wird an den Shop übertragen, sodass dieser ebenfalls den neuen Eintrag im Menü zur Verfügung stellt. Gleiches geschieht auch beim Header, dem Footer, dem Breadcrumb-Menü und sogar den Social-Media-Verlinkungen – vollautomatisch und komfortabel.
Wenn Kunden ihren Warenkorb füllen und auf die Website überwechseln, kann Typo3 sowohl den Login-Status als auch die Anzahl der Artikel im Warenkorb auslesen. Auf diese Weise zeigt der Header der Website die gleichen Daten wie der Shop an, und ein fließender Übergang zwischen beiden System wird sichergestellt.
Auch die Suchfunktion des Shops ist etwas Besonderes. Denn diese stellt die Website zur Verfügung und der Shop, der der Webseite einen Endpunkt zum Abrufen des Produktkataloges bereitstellt, dockt sich daran an. Dadurch ist es möglich, dass eine Suchanfrage sowohl auf Shop- als auch Typo3-Inhalte zugreifen kann.
Wie bei vielen anderen unserer Projekte müssen Artikeldaten an den Shop übertragen werden. Darüber hinaus gehören auch Informationen zu Kunden und Preisen zu den typischen Daten, die ein Shopsystem verarbeiten muss.
Bei mk sammelt eine eigens entwickelte Middleware, der sogenannte Servicelayer, diese Daten und übermittelt sie an OXID. Der Shop wiederum liefert Bestellungen und zugehörige Lieferadressen an den Servicelayer, der sie an die anderen eingesetzten Systeme wie ein ERP und ein PPS weiterleitet.
Dadurch kann der Shop nicht nur mit Typo3, sondern auch mit der gesamten Systemlandschaft von mk kommunizieren.
Auf Basis des eigenen Aluminium-Profilsystems bietet mk ein umfangreiches modulares Baukastensystem für die Fabrikautomation. Praktisch bedeutet dies, dass Kunden Profilartikel im Shop konfigurieren können. Sei es ein besonderer Zuschnitt, ein Gewinde oder eine Bohrung: Mit wenigen Klicks lassen sich die Produkte individualisieren und in den Warenkorb legen.
Durch die Anbindung von Cadenas ist es Besuchern außerdem möglich, CAD-Daten zu den Artikeln abzurufen. Daneben wird auf den Detailseiten ein Durchbiegungsrechner zur Verfügung gestellt, über den sich prüfen lässt, ob das jeweilige Profil den für den individuellen Einsatzzweck vorgesehenen Belastungen standhält.
Der Shop unterstützt einen besonderen Registrierungsprozess, indem Neu- und Bestandskunden unterschiedlich behandelt werden.
Bestandskunden: Nach einer Registrierungsanfrage werden die Daten an den Servicelayer übertragen und mk muss diese bestätigen. Erst nach einer Freigabe können sich die Kunden in den Shop einloggen und Bestellungen tätigen. Auf diesem Wege ist sichergestellt, dass den Kunden direkt beim ersten Login im Shop alle Artikel mit ihren persönlichen Konditionen angeboten werden.
Neukunden: Diese können direkt losshoppen, nachdem sie sich registriert haben. Allerdings können sie ausschließlich sogenannte Bestellanfragen senden, die mk zunächst nicht weiterverarbeitet. Sobald mk die Neukunden freigegeben hat, werden bestehende Bestellanfragen in richtige Bestellungen umgewandelt.
Da das eingesetzte ERP nur rudimentär Daten vorhält, müssen Artikel mit weiteren Informationen im Shop angereichert werden. Wir haben hierfür eine Möglichkeit geschaffen, eine CSV-Datei mit Artikeldaten im OXID-Backend hochladen zu können. Dadurch kann mk ganz bequem die Daten pflegen und aktualisieren.
Übrigens: Die Anforderung, Daten aus einer Quelldatei wie einer CSV-Datei zu importieren, begegnen wir in unseren Projekten häufiger. Wir können zweifellos sagen, dass sich das OXID-System an solche Wünsche flexibel anpassen lässt.
Ein beliebtes Feature ist die Möglichkeit, innerhalb des Warenkorbs nach weiteren Artikeln aus dem Shop zu suchen und sie der Bestellung hinzuzufügen – ideal für Bestandskunden, die Artikelnummern in- und auswendig kennen. Dieses Konzept nennen wir auch Schnellbestellung. Sie gehört zu den B2B-Funktionen, die wir in unserer DIXENO Suite anbieten – also Funktionen, die sich unseren Erfahrungen nach für Onlineshops bewährt haben. Schnellbestellungen erhöhen dabei die Zufriedenheit bei den Kunden, weil diese komfortabel den Warenkorb mit Artikeln füllen können. Mk wiederum kann mit einer Steigerung des Umsatzes rechnen. Eine Win-win-Situation.
Erneut durften wir ein Projekt übernehmen, das von individuellen Anforderungen und technischen Komplexitäten geprägt war. Den ersten Schritt haben wir erfolgreich erledigt, indem der deutsche Shop online gegangen ist. In Folgeprojekten werden zusätzliche Ländershops umgesetzt, und bestimmt werden wir auch hier mit Herausforderungen konfrontiert. Gerade diese bereiten uns aber die meiste Freude, da wir so unseren Erfahrungsschatz für weitere Projekte vergrößern. Der intensive Austausch mit unseren Kunden ist dabei unerlässlich, denn wir wissen, dass jedes Unternehmen und damit auch jede Umsetzung individuell ist.
Wenn Sie ebenfalls an einem Onlineshop interessiert sind und Fragen dazu haben, kontaktieren Sie uns gern! Gemeinsam mit Ihnen finden wir eine Lösung, die die gesteckten Ziele erfüllt.
Sie haben große digitale Ambitionen und daraus sollen konkrete Pläne werden? Wir denken userorientiert und stets im Sinne unserer Kunden. Wenn das zu Ihren Zielen passt, tragen Sie einfach Ihre Kontaktdaten ein – wir melden uns.
