Google Ads Textanzeigen

Textanzeigen sind die wohl einfachste Möglichkeit Anzeigen sowohl im Such-, als auch im Displaynetzwerk von Google zu schalten. Optisch sind sie auf den Google-Suchergebnisseiten (SERPs) kaum von den organischen Suchergebnissen zu unterscheiden. Abgesehen von der Längenbegrenzung des Textes unterscheiden sie sich optisch nur durch das gelb markierte Wort “Anzeige”.

Google Ads Textanzeigen haben drei Bestandteile (Quelle):

Beispiel Textanzeige

Anzeigentitel

Die Anzeigen bestehen aus zwei Anzeigentiteln mit jeweils maximal 30 Zeichen. Diese fallen dem Nutzer als Erstes ins Auge, daher sollten sie das gesuchte Keyword enthalten und auf den Punkt bringen, was den Nutzer erwartet, um im Idealfall schon zum Klick zu überzeugen.

Angezeigte URL

Die URL der Zielseite (finale URL) kann unter Umständen sehr lang sein oder Parameter enthalten, die für den Nutzer nicht relevant sind. Google bietet die Möglichkeit einen anderen Pfad die Anzeige anzugeben. Die Anzeigen-URL verfügt über zwei Pfadfelder mit jeweils maximal 15 Zeichen. Die URL wird grün dargestellt und sollten im besten Fall auch das Keyword enthalten.

Beschreibung

Die Beschreibung besteht aus maximal 80 Zeichen die möglichst gut ausgenutzt werden sollten. Hier können Sie den Nutzern weitere Informationen zu Ihrem Angebot liefern sowie Vorteile und Ihren USP (Unique Selling Point) herausstellen, um die Nutzer zum Klick anzuregen.

Keyword-Platzhalter

Mit Hilfe von Keyword-Platzhaltern können Sie in Ihren Anzeigen die Keywords verwenden, durch welche die Anzeigenschaltung ausgelöst wurde.

Beispiel:
Anzeigentitel: {KeyWord:Schuhe} bestellen
In Ihrer Anzeigengruppe befinden sich die Keywords Turnschuhe, Sportschuhe und Laufschuhe.
Sucht ein Nutzer nach Sportschuhen, wird dieses Keyword im Anzeigentitel verwendet: Sportschuhe bestellen. Ist dies nicht möglich, wird das Keyword Schuhe verwendet.

Empfehlungen für erfolgreiche Textanzeigen

  • Keywords verwenden: Bauen Sie Ihr Keyword mindestens ein bis zwei Mal in Ihrer Anzeige ein, zum Beispiel im Titel und in der Anzeigen-URL. Entspricht das Keyword dem Suchbegriff des Nutzers, wird dieses sogar optisch hervorgehoben.Keywords in Textanzeigen
  • USP herausstellen: Der USP (Unique Selling Point) ist das Alleinstellungsmerkmal Ihrer Anzeige, welches Sie von Ihrer Konkurrenz abhebt und daher unbedingt in Ihrer Anzeige betont werden sollte. Beispiel: Kostenloser Versand und Rückversand.
  • Besonderheiten hervorheben: Sie bieten zeitlich begrenzte Sonderangebote oder exklusive Produkte? Heben Sie auch diese in Ihrer Anzeige hervor, um den Nutzern auf den ersten Blick einschlägige Argumente zu zeigen.
  • Call-to-Action (CTA): Nutzer möchten nicht nur wissen, was sie auf Ihrer Seite erwartet, sondern auch was sie tun müssen, um zu ihrem gewünschten Ziel zu kommen. Fordern Sie Ihre potentiellen Kunden mit einem eindeutigen CTA zum Handeln auf. Beispiel: Jetzt bestellen! oder Jetzt zum Newsletter anmelden!
  • Längenbeschränkung: Nutzen Sie die maximale Zeichenanzahl bestmöglich aus, um keinen Platz zu verschenken.
  • Anzeigen-URL: Auch wenn die in der Anzeige grün dargestellte Anzeigen-URL immer in Kleinbuchstaben dargestellt wird, empfiehlt es sich auf Groß- und Kleinschreibung zu achten. Wird die Domain der Anzeigen-URL im Anzeigentitel dargestellt, wird auch die Groß- und Kleinschreibung übernommen.
  • Landingpage: Wählen Sie eine möglichst passende Landingpage als Zielseite, sodass Ihre Besucher die erwarteten Produkte oder Infos vorfinden, um die Absprungrate möglichst gering zu halten. Beispiel: Bewerben Sie Herrenjeans, sollten Sie auf die Kategorieseite für Herrenjeans in Ihrem Shop verlinken, statt auf die Startseite oder nur die Oberkategorie für Herrenkleidung.
  • Anzeigenerweiterungen: Nutzen Sie Anzeigenerweiterungen, um den Nutzern zusätzliche Informationen zu liefern und sich von der Konkurrenz abzuheben. Anzeigenerweiterungen haben auch einen positiven Einfluss auf Ihren Anzeigenrang und können somit die Anzeigenleistung steigern.
  • Mobile Optimierung: Erstellen Sie mobilspezifische Anzeigen, um Anzeigen zu erstellen, die kürzer und damit für Mobilgeräte optimiert sind.
  • Mehrere Anzeigen: Erstellen Sie für jede Anzeigengruppe mindestens zwei oder mehr Anzeigen mit unterschiedlichen Texten. Wenn Sie die entsprechende Option gewählt haben, spielt Google die Anzeigen mit der besten Leistung automatisch häufiger aus, so können Sie verschiedene Anzeigen gegeneinander testen.
  • Google Richtlinien: Beachten Sie die redaktionellen und professionellen Anforderungen von Google Ads-Anzeigen, damit Ihre Anzeigen geschaltet werden können. Verstöße gegen Googles Richtlinien können nicht nur zur Ablehnung der Anzeige führen, sondern auch zur Deaktivierung der Anzeigen für die Domain oder zur Kontosperrung.
  • Anzeigen prüfen: Nutzen Sie das Anzeigenvorschau- und Diagnose-Tool, um zu sehen ob und wie Ihre Anzeigen ausgespielt werden.

 
Für weitere Tipps und Empfehlungen rund um die Erstellung von Anzeigen mit Google Ads, nehmen Sie mit uns Kontakt auf und vereinbaren Sie einen Termin zu einem persönlichen Beratungsgespräch.

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