Mobile Shopping

Mobile Shopping

Tipps für die mobile Optimierung Ihres Online-Shops

In der Bahn eben ein Geschenk bestellen, auf der Couch mit dem Tablet die nächste Reise buchen oder abends im Bett auf dem Smartphone nach einem Kleid für die nächste Party stöbern: Mobile Shopping wird immer beliebter.
35 Prozent der Online-Shopper benutzten 2015 mindestens einmal monatlich ihr Smartphone, um Bestellungen aufzugeben, wie die Umfrage der Unternehmensberatung PwC zeigt.

Eine Befragung von Opera Mediaworks hat sogar ergeben, dass 75 % der befragten Konsumenten gerne mobil shoppen. Die meisten nutzen dafür das Tablet, besonders bei jungen Leuten ist aber auch das Smartphone beliebt. Die Infografik zeigt, dass vor allem Kleidung (38%), Bücher (32%), Haushaltsartikel (31%) und Reisen (21%) beim Mobile Shopping gekauft werden.

Gut also, wenn Ihr Online-Shop mobil optimiert ist und dem Konsumenten auch auf dem Tablet und Smartphone ein angenehmes Einkaufserlebnis ermöglicht.
Für die mobile Optimierung sind zunächst ein paar grundlegende Punkte zu berücksichtigen, die wir bereits in dem Artikel mobile Optimierung bemerkt haben.
Wenn man allerdings einen Online-Shop mobil optimieren möchte, gilt es noch ein paar zusätzliche Punkte zu beachten:

Mobiler Online-Shop – was sollten Sie bedenken?

Mobile Darstellung

Es sollte sowohl die vertikale, als auch die horizontale Ausrichtung des mobilen Shops berücksichtigt werden. Bei einem responsive Design behalten Sie immer im Hinterkopf: Mobile first! Optimieren Sie die Seite für mobile Geräte und passen Sie sie dann entsprechend für größere Bildschirme an.

Beispiel: www.desiary.de

Medien

Videos sollten nicht automatisch starten, denn gerade wenn der Kunde unterwegs ist und kein WLan hat, kostet das unnötig Ladezeit und Datenvolumen. Aus denselben Gründen sollten Bilder komprimiert werden.
Produktbilder kommen beim mobile Shopping besonders gut zur Geltung, wenn sie möglichst groß abgebildet werden. Also ohne einen großen weißen Rahmen. Außerdem sollten sie einfach zu zoomen sein. Am besten öffnet sich kein neues Fenster, denn dann ist das gezoomte Produktbild meist kleiner als das Original, sondern das Bild lässt sich mit den Fingern einfach größer ziehen.

 

Gutes Beispiel für ein Produktbild

Schlechtes Beispiel für ein Produktbild

 Navigation

Durch das kleine Display sind große Menüs beim mobile Shopping schwierig und auch Drop Down Menüs funktionieren mobil häufig nicht einwandfrei. Das Menü sollten deswegen bei der mobilen Version des Online Shops so klein wie möglich gehalten werden. Such- und Filterfunktionen müssen für das mobile Shopping umso mehr optimiert sein, z.B. durch Autovervollständigung und entsprechend prominent platziert werden. Außerdem sollte es von jeder Seite aus möglich sein zur Startseite zurückzukehren. Bei unserem Kunden Desiary wurde das Drop Down Menü in der mobilen Version z.B. durch große, gut klickbare Buttons zu den einzelnen Kategorien umgesetzt.

Startseite

Die Startseite selbst sollte auf den Warenkorb, die Merkliste, Kundenlogin usw. verlinken. Am besten oben rechts, so wie es der Kunde gewohnt ist. Insgesamt sollte auf kurze Klickpfade geachtet werden. Als Faustregel gilt: Der Kunde sollte beim mobile Shopping alle wichtigen Seiten mit 3 Klicks erreichen.

Drop Down Menü Desktop Version

Menü mobile Version

 

Kategorieseiten

Das Durchblättern von Kategorieseiten erweist sich beim mobile Shopping für den Kunden häufig als schwierig, wenn die Seitenzahlen zu nah beieinander liegen. Button sollten also auf jeden Fall groß genug sein wie z.B. bei amazon.de. Noch schöner, wenn auch nicht optimal für SEO, ist es, wenn der Nutzer einfach nur scrollen muss. Damit die Ladezeit nicht unnötig lang wird, kann man Infinite Scrolling anbieten. Dabei werden die Daten erst nach und nach beim Scrollen automatisch geladen oder durch einen Klick auf einen Button wie bei hm.com.

Warenkorb/ Checkout

Call to Action Buttons wie „Kaufen“, „In den Warenkorb“ usw. sollten immer einfach und verständlich benannt werden, prominent dargestellt und gut zu klicken sein.
Im Warenkorb sollte es für den Kunden beim mobile Shopping auch noch möglich sein Anzahl und Größe der Produkte zu ändern.
Formulare mit einer Smartphonetastatur auszufüllen, kann den Kunden schnell nerven. Fragen Sie deswegen so wenig Daten wie möglich ab und nutzen Sie Autofill Funktionen. Gibt der Kunde z.B. die Postleitzahl ein könnte automatisch die Stadt ergänzt werden und der Kunde spart sich die Eingabe. Auch sollte der Kunden beim mobile Shopping die Möglichkeit haben, ohne vorherige Registrierung den Kauf abzuschließen.

Insgesamt sollte der Bezahlvorgang so kurz und einfach wie möglich gehalten werden.

Banner

Banner die aufpoppen, z.B. für eine Newsletteranmeldung, sind mobil oft schwer zu schließen, so dass der Kunde nicht mehr zurück in den Shop kommt. Sie stellen somit eine Hürde beim mobile Shopping dar.

 

Trust

Auch beim mobile Shopping muss der Kunde Vertrauen zum Anbieter aufbauen. Auf Trust Elemente wie z.B. Trusted Shops sollten Sie also nicht verzichten.

Trust Elemente mobile Version

Service

Bieten Sie dem Kunden einen Click to Call Button, gerade wenn Sie komplexere Produkte oder Dienstleistungen anbieten, kann der Kunde mit einem Anruf schneller Fragen klären als per Mail.

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