Webseiten für KMU

KMU Webseite – Webseiten für mittelständische Unternehmen

KMU, also kleine und mittelständische Unternehmen, sind der Motor der Wirtschaft. Nur die wenigsten Unternehmen können es sich leisten keine Webseite zu haben. Damit Ihre Webseite aber mehr ist, als nur eine Visitenkarte, die Sie Kunden im Gespräch erst geben müssen, sondern aktiv für Sie Marketing betreibt, ist mehr nötig.

Wer macht Ihre Webseite?

Agenturen, Freelancer, oder vielleicht ein Bekannter, der Ihre Webseite neben der Arbeit erstellt. Hier gibt es nur ein Problem, nicht jede Webseite hält was sie verspricht.

Erfahren Sie jetzt, was Sie vor dem Auftrag wissen müssen, was Ihre Seite können muss und wie Ihre Webseite nachhaltig umgesetzt wird, damit diese auch einfach und gut zu pflegen ist. Wir haben inzwischen mehr als 400 Projekte im Internet realisiert, vornehmlich Online-Shops, und wissen daher, dass Umsatz der Treibstoff ist, der den Motor Ihres Unternehmens antreibt – und genau diesen sollte Ihre Webseite erhöhen.

Kann Ihre Webseite mehr als „gut aussehen“?

Vielleicht denken Sie ja auch noch gutes Aussehen würde ausreichen. Schließlich haben ja all diese neuen Seiten so „große Bilder“ und so einen „tollen Slider“ (rotierendes Banner). Oft reicht es schon, wenn ein Konkurrent in diesem Bereich etwas Neues macht, damit die eigene Seite hinterfragt wird. Im Folgenden nur zwei Beispiele, denn die Liste an Problemen die durch unwissendes Design versursacht werden können ist lang.

Hier zwei Beispiele:

  1. Slider haben nachweislich sehr niedrige Interaktionsraten – nehmen aber einen Großteil „above the fold“, also den Teil den der Nutzer ohne zu scrollen sieht, ein. Nur ca. 5% der Benutzer klicken auf die Slider, was bei dem Platz der ihnen eingeräumt wird, nicht viel ist. Die Ergebnisse sind durchaus unterschiedlich, so stieg bei manchen Shops durch den Einsatz von Slidern die Kaufrate, es sank aber die Interaktionsrate. Vor allem wenn Slider viel zu schnell durch laufen, ehe die Nachricht wahrgenommen werden kann. Hier helfen nur Tests weiter, um festzustellen wie sich Slider auf Ihre Webseite auswirken.
  2. Große Bilder sind toll, beschränken Sie sich aber auf Stockfotos wird Ihre Webseite schnell ersetzbar – und wenn Sie auch noch die Schrift über die Bilder legen, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Botschaft wahrgenommen wird noch weiter. Kontraste, Alleinstellungsmerkmale und Inbound-Marketing sind wichtige Schlagworte, um Ihre Firma merkbar zu machen.

Gerade als Unternehmen verlassen Sie sich auf die Kompetenz der Agentur oder des Freelancers, der Ihnen eine Webseite erstellt. Diese soll aber im besten Falle Umsätze generieren und nicht nur schön aussehen. Die Conversion Optimierung ist eine eigene Disziplin, die von Designern nicht immer wertgeschätzt wird, da bestimmte Dinge, die zwar schön aussehen, nicht unbedingt funktionieren. Diese Optimierung ist nicht nur für Online-Shops, sondern auch für die Lead Gewinnung auf Ihrer Webseite die Autobahn zum Ziel.

Checkliste Unternehmenswebseite

Schön, aber effektiv. Das Geheimnis einer guten Unternehmens-Webseite

Beim Entwurf und der Gestaltung einer Webseite gibt es heute (immer) noch einen hohen Beratungsbedarf, denn die Seite muss wie gesagt nicht nur schön aussehen, sondern funktionieren. Hier helfen nur Tests weiter – Eyetracking, A/B-Tests und die Auswertung mit der Webanalyse. Im besten Fall sollten mindestens 2 Designs zur Auswahl stehen.

Oft sind dies auch heute noch Lösungen, die zwar auf den ersten Blick schön aussehen, aber geringe Conversions haben und von den Besuchern nicht verstanden werden.

WordPress, Typo3 oder ein Shopsystem?

Je nach Dienstleistung Ihrer Firma gibt es unterschiedliche Anforderungen:

WordPress für KMU Webseiten

WordPress ist leicht zu bedienen, sehr benutzerfreundlich und kann auch von Einsteigern schnell erlernt werden. Probleme sind hier, dass Sie sich selbst (oder Ihre Entwickler) mit der Sicherheit auseinandersetzen müssen, also darauf achten müssen, welche Templates und Module Sie benutzen und dass Sie regelmäßig Backups und Updates durchführen. WordPress ist klasse – und nicht umsonst werden inzwischen 50-60% aller Webseiten, die ein Content-Management-System (CMS) nutzen, mit WordPress betrieben. Der globale Marktanteil von WordPress liegt bei ca. 25%, das liegt nicht zuletzt daran, dass die Bedienung von WordPress einfach und intuitiv zu meistern ist, auch unerfahrene Mitarbeiter können deswegen sehr schnell sicher mit dem System umgehen. WordPress überzeugt außerdem mit seiner Vielfältigkeit und kann mit WooCommerce auch kleine bis mittlere Shops betreiben, die nicht sehr viele Produkte enthalten (zum Beispiel Consulting, oder einzelne Produkte), allerdings ist die Stärke weiterhin die Blogfunktion. Für dieses WordPress Shop-Plugin gibt es viele Erweiterungen, die eine umfangreiche Funktionalität gewährleisten, wie zum Beispiel verschiedene professionelle SEO-Tools, die dem Nutzer eine effektive Suchmaschinenoptimierung erleichtern.

Typo3 für KMU-Webseiten

Typo3 ist ein CMS zur Webseiten Erstellung und Verwaltung. Typo3 ist im Vergleich zu WordPress wesentlich umständlicher zu bedienen und hat längere Klickwege, um Beiträge und Seiten zu erstellen. Gerade für Seiten mit sehr vielen Unterseiten wird das System empfohlen, da es performanter ist. Das Problem bei Typo3 ist allerdings die Bedienbarkeit, bei der es im Vergleich zu WordPress wesentlich länger dauert, bis Inhalte eingepflegt werden können und so kann die Content-Pflege viele Stunden verschlingen.

Shopsysteme wie Magento, Shopware oder OXID für KMU-Webseiten

Auch Shopsysteme eigenen sich für die Gestaltung von Unternehmenswebseiten – allerdings sind diese Systeme wesentlich komplexer und kostenintensiver in der Wartung, Pflege und Entwicklung, sodass Sie für die meisten Unternehmen, die keinen Fokus auf dem Verkaufen von Waren oder Dienstleistungen legen, hiermit schlecht beraten wären. Gerade auch weil die Blog-Funktionen eines Shopsystems im besten Falle durchschnittlich sind.

Herausforderungen für Webseiten

Herausforderungen sind oft Schnittstellen, bei denen Ihre Webseite mit Produktkatalogen, Warenwirtschaft oder ähnlichem verbunden werden soll. Ein sehr gutes Beispiel sind Workshops und Seminare, bei denen viele Teilnehmer verwaltet und über Schnittstellen z.B. mit SAP abgeglichen werden müssen, am besten noch in Kombination mit einer E-Learning Verwaltung.

Tipps für Unternehmenswebseiten mit WordPress und Typo3

8 Tipps für eine KMU Webseite

Eine gute Webseite für Ihr Unternehmen ist:

  1. Nutzerfreundlich – denn je besser dieser weiß wo er ist, was Sie anbieten und wie er mit Ihnen in Kontakt treten kann, desto höher ist die Chance, dass er dies auch tut
  2. Gut lesbar – kleiner Text ist schwer zu lesen und je älter wir werden, umso schlechter werden auch unsere Augen. Große Texte erleichtern das Lesen Ihrer (Werbe-)Texte und führen dazu, dass Ihre Inhalte besser erfasst und wahrgenommen werden.
  3. Setzt auf Text und inhaltlich relevante, eigene Bilder – Flashseiten sind heute nicht mehr aktuell, Chrome stoppt Flash-Werbebanner automatisch. Bilder und Texte sind die Dinge, die auch auf der Arbeit schnell gelesen und wahrgenommen werden können. Auch Videos können funktionieren, aber vor allem dann, wenn Sie im B2C Bereich Ihre Umsätze machen und der Kunde von einem privaten Gerät surft.
  4. Hat ein funktionierendes Design – egal ob Template oder programmiert, Ihre Webseite sollte sich an die Regeln des guten Designs halten:
    Lesbarkeit, Strukturiertheit, Ästhetik, Zielgruppenorientierung.
    Kreative Seiten können funktionieren, keine Frage, allerdings sollten Sie hier testen und sich an die Regeln der Usability und Conversion Optimierung halten.
  5. Hat eine eigene Bildwelt, die zukünftige Inhalte klar erkennbar macht. Sie haben vielleicht (noch) nicht das Millionenbudget für eine Branding-Kampagne im TV, aber Sie können trotzdem daran arbeiten Ihre Alleinstellungsmerkmale im Internet klar aufzuzeigen.
  6. Wird von Suchmaschinen gefundenSuchmaschinenoptimierung? Das ist doch so 2013, … Google ist doch viel zu schlau und wird uns die Besucher bringen. Nein, SEO ist weiterhin wichtig. Die Struktur der Webseite, die Inhalte, wie auch nachhaltiges Linkbuilding sind entscheidend. Content Marketing sollte dabei eine Ihrer Hauptstrategien sein.
  7. Wird schnell geladen – schnelle Webseiten sind wichtig, wenn Ihre Seite mehr als 3 Sekunden braucht um aufzubauen, sind schon viele Besucher wieder auf dem Zurück-Button. Je schneller sich die Seite aufbaut, desto zufriedener ist der Benutzer.
  8. Auf einem Tablett oder Smartphone genauso gut anzusehen, wie auf einem festen Rechner oder Laptop. Responsive Design, also eine perfekte geräte- und browserübergreifende Darstellung.
  9. Sicher – Sicher bedeutet die aktuellste Version des Content Managment Systems, wie auch der Plugins (Achten Sie darauf, dass Sie ein System haben, dass geupdated werden kann, nicht jeder Entwickler/Agentur berücksichtigt das!). Sie verwenden sichere Passwörter und auch die Benutzernamen sind nicht leicht zu erraten (benennen Sie den Admin Account immer um). Es ist nicht möglich per .php Befehle auszuführen und Ihre Dateirechte sind korrekt eingestellt. Es gibt verschiedenste Techniken, um Ihre Seite sicher zu machen – wir helfen Ihnen dabei.

Webdesign ist kein Hexenwerk, mit modularen Systemen wie Typo3 oder WordPress, können Lösungen realisiert werden, die anschließend leicht zu pflegen sind. Gerne helfen wir Ihnen dabei, die Webseite Ihres Unternehmens auf Ihre Anforderungen – und das Verhalten Ihrer Besucher und Zielgruppe – zu optimieren.

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