KPIs-für-Shopbetreiber

Die wichtigsten Kennzahlen für Shopbetreiber (KPIs)

Die KPIs (Key Performance Indicators) sind eine Maßeinheit, welche die Leistung und Entwicklung eines Unternehmens widerspiegeln. Diese Daten sind sehr aussagekräftig und sollten zur Verbesserung des Unternehmens genutzt werden.

KPIs spielen besonders im Online-Marketing eine große Rolle, um die Effektivität von Online-Marketing-Maßnahmen zu beurteilen. Vor der Auswertung dieser Leistungskennzahlen steht allerdings die Frage, welche KPIs für Ihren Online-Shop überhaupt Sinn machen. Deswegen sollten Sie noch vor der Auswertung klare Ziele für Ihren Shop festlegen. Letztendlich helfen Ihnen KPIs auch dabei zu entscheiden, ob die gesteckten Ziele erreicht werden konnten und ob sich die dafür aufgewendeten Mittel gelohnt haben.

Welche KPIs Sie nutzen sollten, hängt also von Ihrer Zielsetzung ab. Unabhängig von Ihrer Branche gibt es allerdings einige universelle Leistungskennzahlen, deren Erfassung für fast jeden Online-Shop Sinn machen.

  1. Conversion-Rate
  2. Diese Messgröße setzt sich aus der Anzahl der Käufe, geteilt durch die Gesamtzahl der Besucher, multipliziert mit 100, zusammen. Die Conversion-Rate misst also in Zahlen, wie viele Interessenten sich in zahlende Kunden umwandeln lassen konnten. Damit können Sie dann beispielsweise den Erfolg einer AdWords-Kampagne nachvollziehen und Usability-Probleme feststellen.

  3. Absprungsrate
  4. Die sogenannte Bounce-Rate erfasst die Besucher, die Ihre Webseite nach kurzer Zeit wieder verlassen. Eine hohe Bounce-Rate kann ein Anzeichen dafür sein, dass der Besucher nicht das gefunden hat, was er gesucht hat. Möglicherweise ist Ihr Angebot also für die Zielgruppe aus irgendeinem Grund uninteressant oder unpassend und Sie sollten dieses schleunigst überarbeiten.

  5. Verhältnis zwischen neuen und zurückkehrenden Besuchern
  6. Mit diesem KPI lässt sich das Verhältnis zwischen Wiederholungskäufern und Erstkäufern überwachen. Das ist besonders deswegen interessant, weil die Generierung von Neukunden mit deutlich mehr Kosten und Aufwand verbunden ist, als die Pflege von Bestandskunden. Der entsprechende KPI gibt Ihnen einen Überblick, welche Art der Investition für Ihren Shop besonders lohnenswert ist.

  7. Verweildauer auf der Webseite
  8. Die Verweildauer gibt an, wie lange ein Besucher auf einer bestimmten Webseite bleibt. Generell gilt: Je länger der Nutzer auf einer bestimmten Webseite verweilt, desto wahrscheinlicher ist es, dass es letztendlich auch zum Kauf kommt. Die Entwicklung der Verweildauer sollte regelmäßig überprüft werden. Nimmt diese zu, dann bieten Sie Ihren Kunden auf der betreffenden Webseite möglicherweise besonders hilfreiche oder interessante Informationen. Wenn sich die Verweildauer plötzlich verringert, dann kann dies ein Indiz dafür sein, dass Sie in das Layout und den Content der Seite investieren sollten.

  9. Durchschnittlicher Bestellwert
  10. Dieser Wert wird aus der Summe aller Umsätze, geteilt durch die Anzahl aller eingegangenen Bestellungen, gebildet. Maßnahmen wie Cross-Selling und Up-Selling sind gängige Methoden, um diesen KPI zu erhöhen. Beim Up-Selling wird versucht besonders hochwertige und teure Produkte zu verkaufen, während das Cross-Selling darauf abzielt, die Anzahl der verkauften Produkte zu erhöhen. Dafür wird der Besucher während des Bestellprozesses auf weitere, passende Produkte hingewiesen.

  11. Verweisquellen
  12. Interessant für ein erfolgreiches Online-Marketing ist für Sie auch, wie Ihre Kunden auf Ihre Webseite gelangt sind. Kommen Ihre Kunden durch E-Mails, Werbeanzeigen, über Google oder über andere Quellen zu Ihnen? Wenn Sie wissen, worauf Ihre Zielgruppe besonders gut reagiert, können Sie an der richtigen Stelle Zeit und Aufmerksamkeit investieren. Quellen, die sehr wenig Besucher in Ihren Shop bringen, sollten Sie gründlich überdenken und nach möglichen Ursachen suchen.

  13. Abgebrochene Bestellvorgänge
  14. Diese Kennzahl ist bei vielen Online-Shops besonders hoch. Eine große Anzahl abgebrochener Bestellvorgänge bedeutet für den Shopbetreiber knapp verpassten Umsatz, der ihm sicher schien, den er dann aber doch nicht erwirtschaften konnte. Um ein Verständnis dafür zu bekommen, warum die Kunden einen Bestellvorgang im letzten Moment abbrechen, sollten Sie Ihren Bestellprozess am besten selbst einmal durchlaufen. Möglicherweise bieten Sie nicht genügend Optionen bei der Zahlungsmethode oder können sich aus anderen Gründen auf den letzten Metern nicht mehr gegen Ihre Mitbewerber durchsetzen.

Fazit

Für erfolgreiches und zielorientiertes eCommerce ist die Überwachung und Auswertung der entsprechenden KPIs grundlegend. Neben den im Artikel vorgestellten, gibt es natürlich noch weitere KPIs, deren Berücksichtigung für Ihr Unternehmen sinnvoll sein könnte. Dabei spielt besonders das Branchenumfeld eine große Rolle und muss für eine ganzheitliche Betrachtung mit eingebunden werden.

Wir helfen Ihnen gerne dabei die richtigen KPIs für Ihren Online-Shop zu ermitteln und entwickeln in Zusammenarbeit mit Ihnen die richtigen Strategien, um den Umsatz Ihres Unternehmens anzukurbeln.

Mehr Beiträge aus unserem Magazin

Alle Beiträge ansehen