Instagram-Shopping

Instagram testet neue Shopping-Funktion

Instagram kündigt an, künftig eine Shopping-Funktion anzubieten. Das beliebte soziale Netzwerk ist eine Plattform, auf der Bilder und Videos geteilt werden. Bislang wurde Werbung in dem normalen Stream geschaltet und war kaum von den normalen Posts zu unterscheiden.
Der Nachteil ist allerdings, dass dort, sowie in organischen Beiträgen, keine klickbaren Links gepostet werden können. Bei Instagram gibt es nur die Möglichkeit einen Link in der Profilbeschreibung zu setzen und nicht unter die Beiträge oder in Kommentaren. Deswegen wurden auf Bildern mit Produkten oft die Instagram Profile des jeweiligen Herstellers oder Online-Shops markiert und ggf. in der Bildbeschreibung erwähnt. Um Instagram weiter zu monetarisieren, soll es für Unternehmen bald möglich sein, konkrete Produktlinks auf den eigenen Bildern mit Shoppable Product Tags zu platzieren.

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Quelle: Instagram

Wie funktioniert die Instagram Shopping-Funktion?

Die neue Funktion zeigt sich bei organischen Beiträgen durch ein Symbol mit dem Titel „Tap to View Products“ unten links im Bild, welches Produkte, die gekauft werden können, kennzeichnet. Beim Klick auf das Symbol werden alle käuflichen Produkte in dem jeweiligen Bild angezeigt.


Sie können bis zu fünf Produkte in einem Bild mit Namen und Preisen markieren, ähnlich wie zuvor schon normale Instagram-Accounts in Bildern getagged werden konnten. Bei Klick auf eine Markierung wird der Nutzer zu einer Produktseite mit weiteren Informationen zu dem Produkt weitergeleitet, ohne Instagram verlassen zu müssen. Mit einem Klick auf „Shop now“ wird der Nutzer dann zu dem Online-Shop geleitet.

 

Wann ist die neue Funktion in Deutschland verfügbar?

Das zu Facebook gehörende Foto-Netzwerk testet die neue Shopping-Funktion aktuell im kleinen Rahmen in den USA mit 20 Unternehmen. Vorerst soll die Shopping Beta nur auf Apple-Geräten verfügbar sein. Bisher gibt es noch keine Informationen darüber, wann Instagram die neue Shopping-Funktion weltweit verfügbar macht. Zukünftig soll es möglich sein, dass die Nutzer Vorschläge zu Produkten bekommen und diese gespeichert und später angeschaut werden können.

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