15-eCommerce-Begriffe

eCommerce-Vokabeln schnell & einfach erklärt

Wer den Einstieg in den Online-Handel finden möchte, der hat es heute nicht leicht: Immer wieder entstehen neue Begriffe, die von Experten und Marketern hin und her geworfen werden. Da können auch gestandene Shopbetreiber durcheinanderkommen und den Überblick verlieren. Um Missverständnisse zu vermeiden und Unklarheiten frühzeitig auszuräumen, bekommen Sie in diesem Artikel einen kleinen Überblick über die 15 wichtigsten Begriffe im eCommerce, die derzeit ihr Unwesen treiben.

Adwords

Adwords ist ein Service von Google, der es Unternehmen ermöglicht, Anzeigen in Keywordbereichen aufzugeben, die schon stark überlaufen sind. Mit Adwords muss der Werbende für Anzeigen mit bestimmten Keywords zahlen, dafür kann dieser ein bestimmtes Budget festlegen, welches nur dann belastet wird, wenn ein Nutzer auf die Anzeige klickt. Die Anzeigen erscheinen in den Google Suchergebnissen oder auf Werbeplätzen anderer Websites.

Back Office/Back End

Dabei handelt es sich um einen Teil Ihrer eCommerce-Software zur Verwaltung Ihres Online-Shops. Sie können auf das Back End über die Admin-Seite und mithilfe eines Benutzernamens und eines Passwortes zugreifen.

Conversion Rate

Die Conversion Rate (oder auch Konversationsrate) beschreibt das Verhältnis zwischen Website-Besuchen und getätigten Transaktionen wie zum Beispiel Verkäufen und Newsletter Anmeldungen. Dabei handelt es sich um eine besonders wichtige Messgröße für Shopbetreiber, um zum Beispiel die Erfolge einer Kampagne oder des Keyword-Marketings bewerten zu können.

Call-to-Action

Diese Formulierung wird im Online-Marketing besonders häufig im Zusammenhang mit Werbebannern oder der Gestaltung einer Homepage gebraucht. Gemeint ist ein Bild, ein Schriftzug oder eine Kombination von beiden Elementen, die den Nutzer dazu anhalten zu handeln. Ziel ist es, den Leser zum Klicken zu animieren und so die Conversion Rate zu erhöhen.

Dropshipping

Dropshipping, auch Direkthandel genannt, bezeichnet eine Alternative zur traditionellen Geschäftsbeziehung zwischen Endkunden und Verkäufern. Bei dieser Distributionsart wird die Ware des Online-Shops bei einem Großhändler gelagert und von dort wird diese direkt zum Kunden geschickt. Das beschleunigt den Prozess vom Eingang der Bestellung bis zum Erhalt der Ware.

Header

Die sogenannten Header sind die Headlines oder die Hero Images, die oben auf der Homepage zu sehen sind. Dabei kann es sich sowohl um statische Bilder handeln, als auch um einen Slider. Der Header fällt dem Besucher Ihres Online-Shops als erstes ins Auge und ist deswegen besonders wichtig, um Interesse an Ihren Dienstleistungen oder Produkten zu wecken.

Icon

In Zeiten von Social Media wird der Begriff der Icons immer populärer, denn diese leiten den Besucher auf Ihre Kanäle weiter. Bei den Icons handelt es sich um kleine graphische Symbole, die bestimmte Befehle oder Softwareprogramme repräsentieren. Ebenso können eine Datei, ein Verzeichnis oder ein Programmaufruf durch ein Icon dargestellt werden.

Keyword

Das Keyword (übersetzt Schlüsselwort) ist besonders für das Suchmaschinenmarketing entscheidend. Ähnlich wie in einem Lexikon, dient das Keyword als Suchbegriff, dem unterschiedliche Informationen zugeordnet werden können. Eine hohe Keyworddichte kann dabei für Shopbetreiber entscheidend sein, um ein gutes Google-Ranking zu erhalten. Über sogenannte Keyword-Datenbanken kann eingesehen werden, welche Keywords tatsächlich von Usern verwendet werden. Shopbetreiber haben damit die Möglichkeit ihren Online-Shop entsprechend zu optimieren.

Metadaten

Die Metadaten sind Informationen für die Suchmaschine, für die User sind diese nicht sichtbar. Die Metadaten helfen Google & Co dabei verschiedene Webseiten und ihre Inhalte voneinander zu unterscheiden und zu kategorisieren.

Multichannel

Bei dieser Form des Handels werden verschiedene Kanäle genutzt, die allerdings nicht miteinander verbunden werden. Die Informationen und Daten aus den einzelnen Kanälen bleiben getrennt und werden nicht vermischt. Ein Kunde, der etwas im Online-Shop gekauft hat, kann seinen Einkauf zum Beispiel nicht im stationären Geschäft zurückgeben.

Omnichannel

Diese Form des Einzelhandels umfasst ebenfalls mehrere Verkaufskanäle, bietet den Kunden aber unabhängig vom Ort des Einkaufs das gleiche Einkaufserlebnis. Bei diesem Modell teilen Online-Shops und die Geschäfte in den Einkaufsstraßen die Lagerbestände und die kundenbezogenen Daten.

Responsive Design

Immer mehr Menschen nutzen neben dem Desktop-PC auch digitale Endgeräte wie Tablets und Smartphones. Ein responsives Design ist eine Möglichkeit der mobilen Optimierung einer Website und darum für alle Shopbetreiber wichtig. Es sorgt dafür, dass die eigenen Websites sich an die unterschiedlichen Bildschirmgrößen anpassen und Vorgänge wie das Scrollen und Ausfüllen von Formularen auf allen Geräten einfach und benutzerfreundlich durchgeführt werden können.

SEO

Die Abkürzung steht für Search Engine Optimization, also die Suchmaschinenoptimierung. Diese wird durchgeführt, um das Suchmaschinenranking zu verbessern und um die Sichtbarkeit Ihres Internetauftritts in den Suchmaschinenergebnissen zu erhöhen. Dazu dienen verschiedene Taktiken und Maßnahmen, die oftmals zeitintensiv und aufwendig sind. Doch der Aufwand lohnt sich: Eine gute Platzierung bei Google kann den Umsatz Ihres Online-Shops enorm ankurbeln.

SEA

SEA (Search Engine Advertising) bezeichnet die Suchmaschinenwerbung. Maßnahmen im SEA zielen darauf ab, dass der Verweis auf Ihren Online-Shop auf den oberen Plätzen der Suchergebnisse als Werbeeinblendung erscheint. Dafür werden Anzeigenplätze bei den Suchmaschinen gekauft.

SSL

Wer heute online shoppt, der muss seine persönlichen Daten für die Bezahlung eingeben. Secure Sockets Layer (SSL) ist eine Technologie, die dafür sorgt, dass ein verschlüsselter Link zwischen der Webseite und dem Browser aufgebaut wird. Verfügt eine Webseite über SSL, dann können beispielsweise Bankdaten ohne Sicherheitsbedenken eingegeben werden.

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