Klickrate

8 Tipps: Mit der Klickrate/ CTR hoch hinaus

Content is King. Das hat einst Bill Gates geschrieben – und heute ist dieses Zitat aktueller denn je. Im Internet gibt es viele Angebote. Potenzielle Kunden werden von allen Seiten angesprochen, mit Werbeanzeigen, Newslettern und viel mehr. Gerade wenn Nutzer etwas suchen, ist es schwierig, aus der großen Masse herauszustechen. Da kommen unzählige SEO-Maßnahmen ins Spiel. Aber das allein genügt nicht. Denn Ihre Website soll schließlich nicht nur angezeigt, sondern am besten angeklickt werden. Damit Ihre Klickrate, oder auch CTR, steigt, haben wir hier einige nützliche Tipps für Sie. Probieren Sie es aus!

CTR – Was ist das eigentlich?

Mit dem Begriff Klickrate bzw. CTR können Sie noch nicht so viel in Verbindung bringen? Kein Problem, das ist eigentlich ganz einfach. Die Abkürzung CTR steht für Click-Through-Rate. Beide Begriffe gehen auf die Anzahl der Klicks eines angezeigtes Suchergebnisses zurück.

Wie viele Nutzer, denen Ihre Internetpräsenz als Suchergebnis angezeigt wurde, haben diese auch angeklickt?

Das Verhältnis aus angezeigter und angeklickter Website ergibt dann die Klickrate/CTR.

Natürlich möchte jeder Shop- und Webseitenbetreiber, dass die eigene Präsenz so oft wie möglich angezeigt wird. Damit das passiert, wird schließlich viel Zeit in die Suchmaschinenoptimierung gesteckt. Welche Schritte hier notwendig sind? Hier ein kurzer Crash-Kurs:

  • Die Suchmaschinenoptimierung bringt Ihnen beispielsweise bei Google eine bessere Positionierung in den Suchergebnissen. Je weiter oben Sie hier angezeigt werden, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer auf Ihr Unternehmen aufmerksam werden.
  • SEO besteht aus zwei großen Bereichen: OnPage- und OffPage-Optimierung.
  • OnPage-Optimierung umfasst alles, was auf der Webseite optimiert werden kann: User Experience, strukturelle Optimierung, zielgruppenausgerichteter Content.
  • OffPage-Optimierung beinhaltet alles, was Sie im Backend regeln können: Backlinks, Linkbuilding.

How to: Klickrate verbessern

Aber was bringen Ihnen die ganzen Optimierungen, wenn die Nutzer Ihre Website trotzdem nicht anklicken? Damit die Mühe nicht umsonst ist, haben wir ein paar Tipps zur Verbesserung Ihrer Klickrate.

Um die CTR nach oben zu treiben und mehr Leads zu generieren, sind ein paar Bereiche besonders wichtig:

  1. Content
  2. Überschriften
  3. Keywords
  4. Meta-Description
  5. Rich Snippets
  6. Call-To-Actions
  7. Breadcrumb Navigation
  8. Analysen

Das scheint im ersten Moment viel Arbeit zu sein – aber glauben Sie uns, es lohnt sich!

1. Content rules the Clicks!

Content ist im Bereich Online-Marketing ein wichtiges Werkzeug. Einerseits können Blogbeiträge, Kategorietexte und Co. das Ranking in den SERPs verbessern. Andererseits bieten diese Texte aber ebenso einen inhaltlichen Mehrwert für potenzielle Kunden. Ihr Unternehmen kann dadurch Expertise zeigen und den Besuchern der Website wertvolles und nützliches Wissen zur Verfügung stellen.

Möchte ein Kunde beispielsweise mehr über Bettdecken erfahren, bringt ihm die Anzeige von Produkten nicht so viel wie ein beratender Text: „Welche Bettdecke ist die Richtige für Ihren Schlaf?“ Und besonders weil Kunden online keine Face-to-Face-Beratung erhalten, ist diese Art von Content relevant. Einerseits wird der Bettdecken-Interessent durch den fachkundigen Text angezogen. Dadurch steigt gleichzeitig auch die Wahrscheinlichkeit, dass er die Bettdecke in Ihrem Shop kauft – denn Sie haben Ahnung. Und wenn er noch ein Kopfkissen sucht? Dann wird er vermutlich wieder auf Ihren Shop zurückkommen.

Für so hochwertigen Content eignet sich beispielsweise eine Landingpage.

Eine Landingpage stellt potenziellen Kunden zielgruppenorientierte Informationen zur Verfügung. Dabei werden Themenbereiche aus Ihrer Branche intensiver thematisiert als beispielsweise in Kategorietexten.

So können Sie Landingpages mit wesentlich mehr Elementen ausstatten. Bieten Sie Ihren Besuchern so viel Wissen wie möglich. Und das am besten anschaulich und leicht verständlich. Videos, Grafiken und Bilder schaffen einen guten Überblick und bringen Abwechslung. So sieht Ihre Landingpage einladend und hochwertig aus. Bei Aufbau und Gestaltung Ihrer Landingpages sollten Sie trotz der vielen Elemente aber auf eines achten: Die Ladezeit der Seite darf nicht zu hoch sein – sonst springt der User ab, bevor er die Informationen überhaupt abrufen konnte. Außerdem wertet Google eine langsame Seitengeschwindigkeit negativ und das kann sich auf das Ranking auswirken, was sich wiederum auf die Suchleistung auswirken kann.

2. Catchen Sie Ihre Kunden mit guten Überschriften

Was lesen Sie an einem Text zuerst? Normalerweise die Überschrift und den Untertitel. Diese Elemente entscheiden darüber, ob Ihre Kunden weiterlesen oder wegklicken. Eine gute Überschrift lockt Leser an. Und das zählt auch bei den Suchergebnissen. Bleiben wir einmal bei dem Beispiel mit der Bettwäsche:

5 Tipps: So finden Sie die beste Bettwäsche für Ihren Schlaf

Entdecken Sie Bettdecken

Traumhafter Schlaf – Welche Bettdecke ist die Richtige für Sie?

Welche Überschrift spricht Sie am ehesten an? Welchen Artikel würden Sie am liebsten lesen?

  • Vergessen Sie die Keywords nicht! Denn die sind auch für die Suchmaschine entscheidend.
  • Eine Überschrift muss potenzielle Kunden sofort einfangen und neugierig machen. Ein richtiges Geheimrezept dafür gibt es nicht. Aber es gibt einige Aspekte, die jede Überschrift ein wenig schmackhafter machen.
  • Kurz halten! Überschriften sollten kurz und prägnant sein.
  • Worum geht es? Um Fehlklicks zu vermeiden, ist ein klarer Bezug zum Thema wichtig.
  • Neugierde wecken und nicht schon alles direkt verraten. Wenn in der Überschrift steht „Daunenbettdecken sind die besten“ – wer liest dann noch weiter, wenn die Antwort schon gegeben ist?
  • Halten Sie sich an Ihren Stil: Sehen Sie Bettdecken eher anzüglich oder seriös? „Unter was schlafen Sie am liebsten ein?“ Vermeiden Sie Zweideutigkeiten – das könnten Kunden als unseriös aufnehmen.
  • Zeigen Sie einen Nutzwert. Warum sollte man diese Seite anklicken?
  • Beziehen Sie den Leser mit ein. Das geht beispielsweise mit einer Frage. Diese Frage muss im Text natürlich beantwortet werden.
  • Schreiben Sie bildhaft. Bringen Sie Emotionen ein. Sprechen Sie die Sinne an.
  • Zahlen ziehen an. Bauen Sie Zahlen in Ihre Überschrift ein: 10 Tipps, 10 Möglichkeiten, Die 5 besten, …

Aus „Entdecken Sie Bettdecken“ könnte also beispielsweise „Die 5 besten Bettdecken – Schlafen wie auf Wolke 7“ werden.

3. Das Keyword – Kleines Wort, große Wirkung

Keywords sind im Bereich der Suchmaschinenoptimierung eine Wunderwaffe. Sie bestimmen mit, wer oben in den Rankings steht und wann eine Seite einer Suche zugeordnet wird. Daher ist es wichtig, dass Sie die richtigen Keywords zu Ihrem Thema finden. Online gibt es zahlreiche Tools, anhand derer Sie eine Keyword-Recherche durchführen können.

Bauen Sie nicht nur allgemeine Keywords wie „Bettdecke“ ein, sondern nutzen Sie auch spezifische Begriffe wie „Bettdecke Kamelhaar“. Denn dann geht Ihre Website unter den zahlreichen Suchergebnissen nicht unter. Und Sie generieren Klicks von Kunden, die sich wirklich genau für dieses Thema interessieren.

4. Meta-Descriptions, die es in sich haben

Mit der Meta-Description bestimmen Sie, welche Vorschau auf Ihre Seite in den Suchergebnissen angezeigt wird. Die Meta-Description ist also das, was Nutzer von Suchmaschinen als Erstes von Ihrer Internetpräsenz sehen. Gerade deswegen ist sie auch so entscheidend. Wenn man durch die SERPs scrollt und sich die Descriptions anschaut, sind diese durchaus unterschiedlich. Aber wie gestaltet man sie möglichst anziehend?

Die Länge bzw. Pixelzahl der Meta-Description hat sich in der Vergangenheit ab und an geändert. Eingependelt hat sich der Umfang bei etwa 155 Zeichen. Eine Meta-Description sollte die Neugierde in den Nutzern wecken und sie direkt ansprechen. Dazu gehört auch, dass nicht nur der Inhalt, sondern auch die Optik ansprechend ist. Mit Sonderzeichen, Strichen und Symbolen erhält die Meta-Description ein besonderes Aussehen, durch das sie sich positiv von anderen abheben kann. Auch hier gilt ein gesundes Mittelmaß.

In einer Meta-Description geben Sie Antworten auf Fragen, beschreiben ein Produkt oder eine Kategorie. Sie sollte Bezug zu Ihrer Branche besitzen und auf das Keyword eingehen.

5. Rich Snippets: Wertvolle Zusatzinformationen

Ein weiterer Punkt, den man der Meta-Description unterordnet, sind Rich Snippets. Dabei handelt es sich um Zusatzinformationen zu Ihrer Webseite. Kundenbewertungen, Veranstaltungen, Preise, Bilder und mehr sind hier abgebildet. Durch diese zusätzlichen Anzeigen zieht Ihre Meta-Description mehr Aufmerksamkeit auf sich – und das ist immer gut! Die Rich Snippets werden mittels Plugins oder manueller Einstellung aktiviert.

6. Call-To-Action – Fordern Sie auf!

Hier heißt es nicht „Dürfen wir Sie zum Tanz auffordern?“, sondern „Tanzen Sie jetzt!“.

Ein Call-To-Action (CTA) fordert den möglichen Interessenten dazu auf, etwas zu tun. Hier zählen prägnante, einfach verständliche Formulierungen, die den Nutzer direkt ansprechen. Zusätzlich können zeitliche Elemente eingebaut werden, welche potenzielle Interessenten direkt motivieren sollen. Die Kunden bekommen so das Gefühl, das jeweilig gewünschte Produkt könne bald schon ausverkauft sein oder zu einem anderen Preis angeboten werden.

7. Brotkrümel für einfache Navigation

Bei Brotkrümeln denken Sie zuerst an Hänsel und Gretel? Bei der Brotkrumennavigation haben die Nutzer einer Suchmaschine die Möglichkeit, den Ursprung eines Links über die einzelnen Schritte zu sehen. So können sie schon in den Suchergebnissen zu einer bestimmten Seite von Ihnen navigieren. Die sogenannten Breadcrumbs werden in den Suchergebnissen unterhalb des Meta-Titles in grüner Schrift angezeigt.

8. Und jetzt: Ran an die Analysen!

Nachdem Sie nun einige nützlich Tipps zur Verbesserung Ihrer Klickraten haben, geht es an die Umsetzung. Haben Sie einige der Tipps bereits berücksichtigt?

Um zu sehen, wo Verbesserungsbedarf ist, eignen sich beispielsweise die Analysetools von Google hervorragend. In Google Analytics sehen Sie, wie die CTR Ihrer URLs ist und ob sie sich aufgrund Ihrer Optimierungen verbessert.

Anhand der Vergangenheit können Sie lernen. Wie hoch ist die Absprungrate und warum ist sie so hoch? Aus diesen Ergebnissen lassen sich Erkenntnisse ziehen. Ist Ihre Online-Präsenz auf die Zielgruppe ausgerichtet? Entspricht Ihre Webseite den Erwartungen? Ist die Usability angenehm? Empfinden Besucher Ihren Content als nützlich oder klicken sie gleich wieder zurück?

Sie benötigen Hilfe beim Beantworten dieser Fragen? Oder möchten Sie allgemein eine Beratung hinsichtlich der Optimierung Ihrer Conversion-Rate?

CTR? Können wir!

Wir von DIXENO sind online zuhause. Egal, ob es um die Conversion-Rate geht oder allgemein um Suchmaschinenoptimierung – wir sind Ihr zuverlässiger Partner. Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir einen auf das Projekt ausgerichteten Strategieplan und führen nach Bedarf die Marketing-Maßnahmen für Sie durch. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf – wir freuen uns auf Sie!

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